Bei Bayern München schafften in den letzten Jahren immer mehr Talente den Sprung in die Profimannschaft. Die prominentesten Beispiele sind dabei Aleksandar Pavlovic und Lennart Karl, aber auch abseits des Duos durften vor allem in der letzten Saison etliche Youngstars erste Bundesliga-Luft schnuppern.
Es zeigt: Der von Ehrenpräsident Uli Hoeneß propagierte Weg hin zu mehr Talentförderung und weniger externen Transfers wird konsequent umgesetzt. Dennoch ist das Gedränge mittlerweile so groß, dass nicht für jedes Talent Platz ist.
Nächstes Top-Talent vor Abgang
Jonathan Asp Jensen war zum Beispiel für Spielpraxis in der letzten Saison an die Grashoppers Zürich ausgeliehen worden – und was der Däne dort zeigte, dürfte den Bayern-Verantwortlichen gefallen haben.
14 Scorerpunkte sammelte der 20-Jährige in 33 Ligaspielen, eine sehr starke Quote. Jensens Problem: Die Chancen auf Einsatzzeit auf seiner Lieblingsposition, dem offensiven Mittelfeld, sind quasi gleich Null.
Lazio Rom bietet nun einen Ausweg. Laut der Corriere dello Sport haben die Hauptstädter ein Angebot über vier Millionen Euro für Jensen abgegeben. Mit dem Spieler selbst haben sich die Römer laut dem Bericht schon geeinigt, im Gespräch ist ein Vertrag bis 2030 plus Option auf eine weitere Saison.
Aktuell gibt es zwischen Bayern und Lazio noch Verhandlungen, dabei soll es aber vor allem um eine mögliche Weiterverkaufsklausel gehen, die der deutsche Rekordmeister haben möchte. Diese will Lazio wiederum so gering wie möglich halten.
Bayern verkauft fleißig
Es ist das letzte Hindernis, weshalb es wahrscheinlich ist, dass der Transfer in den nächsten Tagen offiziell wird. Damit würden die Bayern nach Jonah Kusi-Asare das nächste Talent zu Geld machen.
Den schwedischen Stürmer hatten die Münchner erst vor wenigen Tagen an den FC Fulham verkauft. Die Cottagers überweisen für den 18-Jährigen insgesamt sechs Millionen Euro an die Säbener Straße.
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