Nach Savinho und Omar Marmoush, die im Doppelpack zu Tottenham Hotspur wechseln, könnte Manchester City in den letzten Tagen der Transferperiode noch einen weiteren Offensivspieler abgeben. Die Rede ist von Jack Grealish, der bereits die vergangene Saison nicht bei den Skyblues verbracht hatte.
Wie The Athletic berichtet, versucht der AFC Sunderland, sich die Dienste des ehemaligen englischen Nationalspielers zu sichern. Demnach haben die Black Cats bereits an Angebot nach Manchester geschickt, das erstmal eine Leihe bis Saisonende vorsieht. Um den Deal erfolgreich abzuwickeln, ist Sunderland allerdings auf ManCity angewiesen, denn die Skyblues müssten einen Teil des Gehalts übernehmen.
Grealish nur noch bis 2027 an ManCity gebunden
Sollte Grealish beim AFC Sunderland überzeugen, soll die Möglichkeit bestehen, ihn im kommenden Sommer fest unter Vertrag zu nehmen. Da der Vertrag des 30-Jährigen in Manchester nur bis 2027 läuft, wäre dann keine Ablöse fällig. Anders als in Deutschland sind Leihgeschäfte in England auch im letzten Vertragsjahr möglich.
Weil er unter Pep Guardiola in Ungnade gefallen war, war Grealish in der vergangenen Saison bereits an den FC Everton ausgeliehen. Bei den Toffees war der Linksaußen auch als Stammspieler gesetzt, verbuchte acht Scorerpunkte in 20 Premier-League-Spielen. Aufgrund einer Fußoperation war die Saison für Grealish aber schon Mitte Januar vorzeitig gelaufen. Everton verzichtete im Anschluss darauf, die rund 60 Millionen Euro schwere Kaufoption zu bedienen.
Grealish war im Sommer 2021 für fast 120 Millionen Euro von Aston Villa zu Manchester City gewechselt und konnte in seiner Anfangszeit im Etihad Stadium auch fast durchweg überzeugen. Mit der Zeit ließen seine Leistungen jedoch immer weiter nach; eine echte Perspektive hat er bei den Skyblues nicht mehr. Beim Premier-League-Auftakt gegen Bournemouth (2:1) wurde er erst wenige Minuten vor Schluss eingewechselt.
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