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Als der SC Paderborn letztmals ein Bundesliga-Spiel beim BVB bestritt

Achtung, BVB! Den Gegner aus Ostwestfalen sollte man nicht unterschätzen.
VonJan Kupitz
Der SC Paderborn war in Dortmund ganz nah an einer Überraschung
Der SC Paderborn war in Dortmund ganz nah an einer Überraschung | INA FASSBENDER/GettyImages

Borussia Dortmund hat zuletzt vier Pflichtspiele in Folge gewonnen, dabei 13 Tore erzielt. Und nun geht es zuhause gegen einen Aufsteiger, der in zwei Bundesliga-Spielen noch gar nicht getroffen hat und mit einem Punkt im Keller steht. Ganz klare Sache für Schwarzgelb, sollte man meinen.

Als Warnung darf aber das letzte Bundesliga-Spiel des SC Paderborn im Westfalenstadion dienen. Die Partie ist fast sieben Jahre her, fand im November 2019 statt. Damals wie heute waren die Ostwestfalen bei ihrem Gastspiel in Dortmund krasser Außenseiter.

Umso verwunderter dürfte jeder Fußballfan an jenem Freitagabend im November 2019 auf die Anzeigetafel geschaut haben, als Schiedsrichter Christian Dingert zur Halbzeit gepfiffen hat. Denn der SCP hatte den BVB in der ersten Hälfte nach allen Regeln der Kunst ausgekontert und führte dadurch mit 3:0 (!) zum Seitenwechsel.

Es war die große Show von Streli Mamba, der den BVB-Verteidigern Julian Weigl und Mats Hummels damals problemlos weglief und einen Doppelpack schnürte. Auch Gerrit Holtmann, Kai Pröger und der eingewechselte Christopher Antwi-Adjei sorgten mit ihrem Speed für verdutzte Gesichter auf schwarzgelber Seite.

Nach dem Seitenwechsel betrieben die Dortmunder immerhin noch Schadensbegrenzung. Jadon Sancho traf kurz nach Wiederanpfiff zum 1:3, ehe Axel Witsel (84.) und Marco Reus (90.+3) in der Schlussphase noch für ein schmeichelhaftes Remis sorgten. Zuvor hatte Mamba eine Riesenchance auf das mögliche 4:1 des SCP gehabt – davon hätten sich die Dortmunder wohl nicht mehr erholt.

Die Aufstellungen aus dem November 2019
Die Aufstellungen aus dem November 2019 | © Fotmob

Auf die leichte Schulter sollte Dortmund die Paderstädter an diesem Samstagnachmittag also nicht nehmen. Zumal die Auftritte des SCP gegen Mainz und Freiburg besser waren, als es die nackten Zahlen vielleicht vermuten lassen.

"Eine Mannschaft, die die Ambition hat, in der Liga zu bleiben. Wir werden sicherlich einen tiefen Block beim Gegner haben, der umschalten möchte", ahnte Niko Kovac, was sein Team erwartet.


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