Pavlovic stellt irren Bayern-Rekord gegen USG auf
Von Yannik Möller

Mit dem 2:0-Sieg über Union Saint-Gilloise hat sich der FC Bayern in der Champions League die bestmögliche Ausgangslage gesichert und sich bereits vor dem finalen Spieltag der Vorrunde für das Achtelfinale qualifiziert.
Gegen die Belgier gab es zwar keinen hohen Kantersieg, doch hatte der deutsche Rekordmeister das Spiel frühzeitig im Griff. Eines der Kennzeichen: 74 Prozent Ballbesitz, den das Datenportal sofascore ausgibt. Dieser Anteil an Ballbesitz hat dafür gesorgt, dass die Münchener eine ebenso große Anzahl an Pässen spielten - und dabei stach Aleksandar Pavlovic so deutlich heraus, dass er einen neuen Bayern-Rekord aufstellte.
Pavlovic lässt sich ins Geschichtsbuch eintragen
OptaFranz zählte 150 angekommene Pässe, die Pavlovic innerhalb dieser Partie spielen konnte. Seit Beginn der Datenerfassung in der Saison 2003/04 hat kein FCB-Spieler in einem CL-Spiel so viele Zuspiele an den Mann gebracht.
Diesen neuen Rekord stellte Pavlovic auf, obwohl Joshua Kimmich bis auf wenige Minuten durchgehend neben ihm im zentralen Mittelfeld aufspielte. Würde man womöglich eher dem Routinier eine solche Benchmark zutrauen, war es der Youngster, der sich diese Bestmarke sicherte. Er war buchstäblich der Dreh- und Angelpunkt im Bayern-Spiel am Mittwochabend. Da er insgesamt 155 Pässe spielte, konnte er umgerechnet auch mit einer Genauigkeit von 97 Prozent überzeugen.
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