Bayer Leverkusen bangt um den Verbleib von Alejandro Grimaldo!
Schon in der vergangenen Woche hatte die spanische Zeitung Sport vermeldet, dass der geniale Linksfuß seine Zelte unterm Bayerkreuz abbrechen und den Verein im Sommer verlassen möchte (90min berichtete). Immer wieder wird spekuliert, dass Grimaldo nochmal zu einem spanischen Top-Klub wechseln möchte; vor allem der FC Barcelona wird häufig genannt.
Grimaldo will zu Besiktas Istanbul
Umso überraschender ist die neueste Meldung des Transferexperten Sacha Tavolieri. Seinen Angaben zufolge hat Grimaldo eine Einigung mit Besiktas Istanbul erzielt! Beide Seiten seien demnach "vollständig" über die persönlichen Vertragsbedingungen einig, nachdem Grimaldo den Sportchef der Istanbuler zu einem Gespräch inklusive Abendessen getroffen hat.
Grimaldo sei "begeistert" von Besiktas' Projekt und seiner "zentralen Rolle" in den Planungen. Daher sei er absolut bereit, sich dem türkischen Top-Klub im Sommer anzuschließen.
Leverkusen wollte Grimaldo eigentlich halten
Offen ist, wie Bayer Leverkusen dazu steht. Grimaldo ist in dieser Saison der wichtigste Spieler der Werkself und soll laut Aussagen der Rheinländer unbedingt gehalten werden. Sein Vertrag ist noch bis 2027 datiert; es wurde bereits berichtet, dass die Leverkusener sogar bereit wären, mit ihm ins letzte Vertragsjahr zu gehen und ihn anschließend ablösefrei zu verlieren.
Laut Sacha Tavolieri wäre daher eine hohe Ablöse fällig, um Bayer 04 doch noch von einer Freigabe zu überzeugen: Der Transferexperte nennt "mindestens 20 Millionen Euro" als Preisschild. Geld, das die Werkself einerseits gut gebrauchen kann, sollte sie in dieser Saison die Champions-League-Qualifikation verpassen. Andererseits ist Grimaldo sportlich quasi nicht zu ersetzen.
Ein wenig ähnelt die Personalie der Situation von Granit Xhaka im Vorjahr, der ebenfalls unbedingt weg wollte. Leverkusen gab schließlich grünes Licht, weil die 15 Millionen Euro, die der AFC Sunderland bot, zu verlockend waren.
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