Bei der 1:2-Niederlage gegen Mainz 05 passte am Sonntagnachmittag nur sehr wenig für Eintracht Frankfurt. Trotz der zuweilen doch sehr unbeständigen Ergebnisse der Mannschaften, die zurzeit um die internationalen Plätze spielen, erreicht auch die SGE nicht mehr den Anschluss an die Top-Sechs der Tabelle. Spiele und Ergebnisse wie gegen die Nullfünfer sind dafür der Grund.
Albert Riera stellte nach dem Abpfiff fest, dass die Eintracht aber nicht unglücklich über die Niederlage sein müsse, weil klar sei, wieso verloren wurde. Dabei schien dem Cheftrainer der Frankfurter insbesondere die zuweilen sehr schwache Abwehrleistung ein Dorn im Auge gewesen zu sein. Immerhin betonte er (via kicker): "Wir haben sechs oder sieben (Groß-)Chancen zugelassen."
"Wenn du dominant sein willst, dann musst du ohne Ball top verteidigen. Du kannst einen guten oder einen schlechten Tag haben, aber am Ende musst du im Verteidigen ein Top-Team sein, wenn du top sein möchtest", führte Riera weiter aus. Ein defensives Top-Team hat er also ganz offensichtlich nicht gesehen.
Riera macht bei der SGE die Qualitätsfrage auf
Bemerkenswert fielen auch die Aussagen von Riera hinsichtlich einer wortwörtlichen Qualitätsfrage aus. "Manchmal sehe ich von außen die Lücke, aber ich stehe nicht auf dem Platz. Am Ende ist es eine Qualitätsfrage. Wir Trainer sind keine Magier. Am Ende liegt es an den Spielern", gab der 43-Jährige die Verantwortung ganz klar an seine Spieler weiter.
Dennoch wollte Riera sich nicht gänzlich aus der Verantwortung ziehen. Der Coach kündigte bereits unmittelbar nach dem Abpfiff eine entsprechende Aufarbeitung an (via Bild): "Ich weiß genau, wo das Problem liegt, ebenso wie die Verantwortlichen. Ich weiß, wo das Problem liegt. Wenn ich das weiß, werde ich sofort damit anfangen, ab morgen früh, und dann werden wir es lösen. Das ist der Weg, wie wir sicher vorankommen werden."
