Adeyemi-Poker: BVB-Bosse mit pikantem Kompromiss?

Im Poker um eine Vertragsverlängerung von Karim Adeyemi ist der BVB zu einem brisantem Kompromiss bereit, um den Flügelstürmer in Dortmund zu halten.
Karim Adeyemis Zukunft in Dortmund ist ungewiss
Karim Adeyemis Zukunft in Dortmund ist ungewiss / NurPhoto/GettyImages
facebooktwitterreddit

So richtig Ruhe ist beim BVB auch im neuen Jahr nicht eingekehrt. Trotz Platz zwei in der Bundesliga. Trotz des souveränen Sieges bei Union Berlin, durch de der Rückstand auf Bayern München auf acht Punkte verringert wurde.

Vielmehr gibt es Diskussionen um das Spielsystem von Niko Kovac, um das Verhalten der Schwarz-Gelben auf dem Transfermarkt und um Vertragsverlängerungen von Schlüsselspielern wie Nico Schlotterbeck oder Karim Adeyemi.

Letzterer spielt aktuell jedoch (mal wieder) inkonstant und ruft seine Leistungen nur selten wirklich ab. Dennoch will der BVB den 24-Jährigen unbedingt halten – und will dafür sogar einen Kompromiss eingehen, den es eigentlich nicht mehr geben sollte.

Selbe Taktik wie bei Schlotterbeck?

Die Sport Bild berichtet nämlich, dass die BVB-Bosse bereit sind, in Adeyemis Vertrag eine Ausstiegsklausel zu integrieren. So soll er von einem Verbleib überzeugt werden. Tatsächlich soll dem Flügelstürmer schon ein Vertragsangebot vorliegen – allerdings ohne Ausstiegsklausel, die sich die Adeyemi-Seite wünscht.

Ebenso wie bei Schlotterbeck sind die Schwarz-Gelben also auch bei Adeyemi bereit, mit dem Tabu namens Ausstiegsklausel zu brechen, um den Flügelflitzer noch mindestens ein Jahr länger im Verein zu haben. Ob das angesichts von Adeyemis schwankender Form die richtige Entscheidung ist?

Ist Adeyemi das Risiko wert?

Schließlich sammelte er in den letzten sieben Spielen nur zwei Torbeteiligungen und stand dabei nicht einmal die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Gleichzeitig kann man auch die Dortmunder Bosse verstehen, denn Adeyemi ist mit einem Marktwert von 60 Millionen Euro noch immer der wertvollste Profi der Schwarz-Gelben – gleichwertigen Ersatz zu einem angemessenen Preis zu finden, würde eine Herkulesaufgabe werden.

Sebastian Kehl und Lars Ricken sind also nicht zu beneiden. Dass sie aber eingelenkt haben, und Adeyemi im Zweifel auch eine Ausstiegsklausel gewähren wollen, zeigt, dass sie einen Abgang des Flügelstürmers im Sommer unbedingt verhindern wollen. Und das mit allen Mitteln.


Weitere BVB-News lesen:

feed