Dass Eintracht Frankfurt Arnaud Kalimuendo gerne fest verpflichten will, ist ein offenes Geheimnis. Problem: Ohne die Einnahmen aus dem Europapokal kann Frankfurt die Kaufoption in Höhe von 27 Millionen Euro nicht stemmen – Verhandlungen mit Nottingham Forest stehen also an.
Der Franzose selbst soll dabei der Eintracht bereits eine Zusage gegeben haben, auch weiterhin für die Hessen auflaufen zu wollen. Ein großer Pluspunkt für das Team vom neuen Trainer Adi Hütter. Allerdings könnte jetzt ausgerechnet Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner die Verhandlungen verkomplizieren.
Glasner ist von Kalimuendo begeistert
Denn der Österreicher, der bei den Tricky Trees neuer Cheftrainer ist, ist sich noch überhaupt nicht sicher, ob er Kalimuendo überhaupt gehen lassen will. Nach einem Testspiel gegen Notts Country sagte er, angesprochen auf die Zukunft des Franzosen: "Mal sehen. Jeder Spieler, der hier ist, bekommt die Chance, sich zu beweisen und zu zeigen, was er kann."
In jenem Spiel traf der 24-Jährige nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf zum 2:0-Endstand. "Er hat heute ein fantastisches Spiel gemacht, nicht nur wegen des Tores. Er hat sich sehr gute Positionen zwischen den Linien gesucht", schwärmte Glasner.
Geduld ist gefragt
Worte, die man bei der Eintracht sicher nicht gerne hört. Dort hatte man eigentlich fest mit dem Franzosen neben Jonny Burkardt und Younes Ebnoutalib im Angriff geplant. Positiv aus Frankfurter Sicht: Laut der Bild hofft Kalimuendo weiterhin auf einen Wechsel in die Main-Metropole.
Doch der Weg dorthin ist dank Oliver Glasner deutlich komplizierter geworden. Die Eintracht kann ohnehin erst aktiv werden, wenn Elye Wahi und Noel Futkeu verkauft sind – solange das nicht passiert ist, liegt der Transfer von Kalimuendo auf Eis.
"Der Transfermarkt wacht langsam auf. Wir wissen nicht wirklich, was in den nächsten Wochen passieren wird – es kann so vieles passieren. Im Moment ist er ein Spieler von Nottingham Forest und bekommt wie alle anderen auch seine Chance", sagt auch Sportvorstand Markus Krösche. Es ist also Geduld angesagt in Frankfurt.
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