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Achtelfinal-Pflicht in der CL? Dortmunds finanzielles Spiel mit dem Feuer

Der BVB möchte unbedingt bessere Zahlen schreiben als noch im Vorjahr. Dafür müssen sich die Ergebnisse in der Champions League dringend verbessern.
VonTim Pflieger
Der BVB enttäuschte in Norwegen.
Der BVB enttäuschte in Norwegen. | Hendrik Deckers/GettyImages

Am zweiten Spieltag der Ligaphase in der Champions League hat Borussia Dortmund den ersten Dämpfer erlebt. Bei der norwegischen Spitzenmannschaft Bodø/Glimt mussten die Schwarzgelben eine nicht unverdiente 0:1-Niederlage hinnehmen.

Die Ergebnisse beim BVB müssen sich in der Königsklasse nicht nur aus sportlichen Gründen, sondern auch aus finanzieller Sicht unbedingt wieder zum Positiven wenden. Der Verein möchte immerhin eine dicke Finanz-Flaute wie im vergangenen Geschäftsjahr, als die Borussia ein Minus von 21,7 Millionen Euro erzielt hat, verhindern. Unter anderem das schlechte Abscheiden in der lukrativen Champions League kostete eine Menge Kohle, durch das frühzeitige Aus in den Playoffs gegen Atalanta Bergamo gingen allein elf Millionen Euro flöten.

BVB will frühes CL-Aus unbedingt vermeiden

Carsten Cramer, Vorsitzender der Geschäftsführung beim BVB, hatte bereits bei der Veröffentlichung der Geschäftszahlen vor erneutem sportlichen Misserfolg gewarnt. "In der Champions League und im Pokal haben wir die Erwartungen sportlich und finanziell nicht erfüllt. Ein Zustand von minus 21,7 Millionen Euro schreit definitiv nicht nach einer Wiederholung", sagte der 57-Jährige im August.

Da sollten so Ausrutscher wie in Norwegen nicht zur Normalität werden. Aktuell steht das Team von Niko Kovac mit drei Zählern auf dem 18. Rang der CL-Tabelle. Das Ziel ist es, unter die ersten Acht zu kommen, um sich direkt für das Achtelfinale der Königsklasse zu qualifizieren. Damit könnte kein Gegner in den Playoffs zum Stolperstein werden, wie es Bergamo im Februar war.

BVB-Spieler wissen um finanziellen Druck

Wie BVB-Sportdirektor Ole Book gegenüber der Bild erzählte, wissen die Spieler offenbar über den finanziellen Druck im Klub, der auch stark vom sportlichen Abschneiden in der Champions League abhängt. "Die Situation des vergangenen Geschäftsjahres ist der Mannschaft durchaus bewusst und die Nachricht haben sie vernommen", sagte der 40-Jährige, betonte jedoch: "Es ist aber nichts, was man vor dem Spiel mit den Sportlern thematisiert."

Der Weg in die Top-8 könnte für Dortmund allerdings noch hart werden: Es warten unter anderem noch Duelle mit dem FC Arsenal, Inter Mailand und Aston Villa auf sie. Da kann man bei den restlichen Partien gegen Sabah, Betis Sevilla und AEK Athen fast schon von Pflichtsiegen sprechen.


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