Abwehrnot beim 1. FC Köln! Nächster Verteidiger fällt aus
Von Jan Kupitz

Für den 1. FC Köln geht es beim Bundesliga-Restart gegen den 1. FC Heidenheim darum, das Ruder nach einem schwachen Ende 2025 wieder herumzureißen. Denn: Nach nur zwei Punkten aus den letzten sechs Bundesliga-Spielen sind die Abstiegsränge wieder gefährlich nahe gekommen - sollte der FCH am Samstag gewinnen, würde er auf zwei Zähler an die Domstädter heranrücken.
Da trifft es sich natürlich überhaupt nicht, dass Köln mit argen Defensivproblemen beim Vorletzten antritt. Luca Kilian und Timo Hübers sind für die gesamte Saison raus, dazu wird auch Joel Schmied nach seiner Verletzung noch ein paar Wochen brauchen. Rav van den Berg fehlt gesperrt.
Somit bleiben mit Cenz Özkacar, Dominique Heintz und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey nur noch drei gelernte Innenverteidiger übrig. Von denen nun aber auch Heintz passen muss! Laut Angaben des Portals come-on-fc.com fällt der Routinier gegen den 1. FC Heidenheim aus; muskuläre Probleme machen einen Einsatz unmöglich. Offen, ob es für Heintz dann überhaupt gegen den FC Bayern am kommenden Mittwoch reicht.
Lukas Kwasniok muss also improvisieren. Eric Martel und Tom Krauß sind die logische Wahl, um vom Mittelfeld in die Abwehrkette zu rücken; auch Sebastian Sebulonsen könnte dort im Notfall agieren. Klar ist aber: Im Spielverlauf darf gegen den FCH nicht mehr viel passieren, weitere Ausfälle kann sich der Effzeh schlichtweg nicht leisten.
Eigentlich hatte Kwasniok geplant, auch Simpson-Pusey erstmal langsam heranzuführen. "Wir müssen ihn erst einmal ankommen lassen, er muss die Namen der Jungs lernen. Er ist mit im Kader, aber es ist unwahrscheinlich, dass er gleich beginnen wird", so der Coach am Donnerstag. Nach dem Heintz-Ausfall muss er womöglich umdenken.
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