Abwehr-Youngster will weg: VfB-Bosse legen Veto ein
Von Jan Kupitz

Christopher Olivier möchte den VfB Stuttgart gerne verlassen und sich Fortuna Düsseldorf anschließen! Wie Sky berichtet, hat der Youngster bereits eine vollständige Einigung mit dem Zweitligisten erzielt. Düsseldorfs neuer Sportchef Sven Mislintat peilt demnach einen permanenten Transfer des 19-jährigen Talents an.
Doch die Schwaben, die Olivier 2022 aus der Jugend von Vorarlberg verpflichtet hatten, spielen da nicht mit. Denn: Bei einem Treffen von Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Christian Gentner wurde dem Bericht zufolge am Mittwoch beschlossen, dem Youngster keine Freigabe zu erteilen und den Transfer erstmal zu stoppen. Man scheint also noch etwas vorzuhaben mit dem Österreicher, der in der laufenden Saison bei der VfB-Reserve in der 3. Liga schon 17 Mal zum Einsatz kam (elf Mal davon in der Startelf).
Ob bei der Personalie wirklich schon das letzte Wort gesprochen ist, ist aber nicht gewiss. Denn laut Sky sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Möglicherweise einigen sich die Klubs also doch noch auf ein Transfer-Modell, welchem die VfB-Bosse eher zustimmen würden.
Fakt ist aber auch, dass der Weg für Olivier zu den Profis in Stuttgart kein leichter sein wird. Auf seiner angestammten Rechtsverteidiger-Position hat der VfB im vergangenen Sommer viel Geld für Lorenz Assignon bezahlt, dazu erhielt Josha Vagnoman einen neuen Vertrag. In den nächsten Jahren scheinen die beiden hinten rechts den Ton anzugeben.
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