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Abschied vom Nationalteam? Modric und Kroatien schaffen Klarheit

Luka Modric wird der kroatischen Nationalmannschaft auch mit 41 Jahren weiterhin zur Verfügung stehen.
Taktgeber der Kroaten: Luka Modric
Taktgeber der Kroaten: Luka Modric | Buda Mendes/GettyImages

Die Karriere von Luka Modric in der kroatischen Nationalmannschaft ist noch nicht beendet. Der kroatische Verband bestätigte, dass der Mittelfeldspieler der AC Mailand weiterhin für sein Heimatland auflaufen wird. Zuvor hatte es Spekulationen um einen möglichen Rücktritt des Routiniers gegeben.

Berichten zufolge soll Modric auch für die bevorstehende Länderspielphase zwischen September und Oktober in den kroatischen Kader berufen werden. Das vollständige Aufgebot für die Nations-League-Spiele gegen Tschechien (26. September), Spanien (29. September) und England (3. Oktober) soll am Montag bekannt gegeben werden. Modric selbst habe zudem bestätigt, Kroatien auch in der kommenden Nations-League-Saison zur Verfügung stehen zu wollen, solange es sein körperlicher Zustand zulässt.

Nationaltrainer Slaven Bilic zeigte sich über die Entscheidung entsprechend erfreut. Der Coach betonte die Bedeutung des Routiniers auf und neben dem Platz und verwies zudem darauf, nach 14 Jahren wieder mit Modric zusammenzuarbeiten. Gemeinsam wolle man Kroatien weiterhin auf Augenhöhe mit den besten Mannschaften der Welt halten.

Messi ist noch in Reichweite

Gerüchte um ein mögliches Ende seiner Nationalmannschaftskarriere waren bereits im Sommer aufgekommen. Modric hatte mit Milan die Qualifikation für die Champions League verpasst, anschließend verlief auch die Weltmeisterschaft für Kroatien enttäuschend. Das Team schied im Sechzehntelfinale gegen Portugal aus.

Nun steht fest: Modric macht weiter. Kurz vor seinem 41. Geburtstag kommt der Kroate auf 202 Länderspiele. Damit belegt er in der Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen für eine Nationalmannschaft Rang drei hinter Lionel Messi (207) und Cristiano Ronaldo (233). An Messi, der kürzlich seinen Abschied von der Nationalmannschaft Argentiniens verkündet hatte, könnte der Vizeweltmeister von 2018 damit noch vorbeiziehen.


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