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Ablöse, Marktwert, Interessenten: Was El Malas WM-Nominierung für Köln bedeutet

Die WM-Nominierung von Said El Mala verändert die Verhandlungsposition des 1. FC Köln auf einen Schlag.
Grund zur Freude: Said El Mala ist Teil des deutschen WM-Kaders
Grund zur Freude: Said El Mala ist Teil des deutschen WM-Kaders | picture alliance/GettyImages

Er hat es geschafft: Said El Mala ist Teil des WM-Kaders von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Sky Sport berichtete am Dienstagabend über die bevorstehende Nominierung des 19-Jährigen, die sich dieser durch eine starke Saison beim 1. FC Köln verdient hatte.

13 Tore erzielte El Mala und war damit bester Torschütze beim Aufsteiger – und katapultierte seinen Marktwert so nebenbei auf 35 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). Doch die bevorstehende Nominierung ist nicht nur für El Mala ein Highlight, sondern auch sein Verein kann sich freuen.

Die potenzielle Ablöse schießt in die Höhe

Denn El Malas Marktwert wird allein durch die Nominierung weiter in die Höhe schießen, berichtet die Bild. Gleichzeitig wird der Effzeh jetzt wohl auch die letzte Hoffnung auf einen El Mala-Verbleib begraben müssen – wenn es diese überhaupt noch gab.

Es gibt dennoch auch gute Nachrichten. Denn durch das WM-Ticket steigt nicht nur El Malas Marktwert, sondern auch seine Bekanntheit sowie das Interesse von Top-Klubs. Bislang war vor allem von Chelsea, Brentford und Brighton & Hove Albion zu lesen.

Je nach Turnierausgang und Leistungen von El Mala dürfte sich diese Liste nicht nur deutlich vergrößern, sondern dem Effzeh winkt so auch noch eine deutlich größere Ablöse. Die Bild spekuliert, dass jetzt sogar 60 Millionen Euro für den Flügelstürmer drin wären.

Luxussituation für Köln

Bisher wurde als kolportierte Schmerzgrenze der Kölner stets 50 Millionen Euro genannt. Spielt El Mala jedoch ein gutes Turnier, dann sitzen die Domstädter am längeren Hebel und können durch ein mögliches Wettbieten eine noch höhere Ablöse herausschlagen.

Sportvorstand Thomas Kessler kann sich also entspannt zurücklehnen und abwarten, was passiert. Gleichzeitig hat die Nominierung El Malas auch Auswirkungen auf Kölns Kaderplanung. Denn ein Verkauf ist jetzt erst nach der WM zu erwarten, also frühestens Ende Juli.

Bis dahin wird Kessler ohne die El Mala-Millionen operieren müssen, kann den Umbruch allerdings in ganz anderen Dimensionen gestalten, wenn der 19-Jährige ein starkes Turnier spielen sollte. Beim Effzeh kann man sich also auf einen spannenden Sommer freuen.


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