Abgang trotz Wehrle-Ansage? Zwei Bundesliga-Klubs buhlen um VfB-Verteidiger

Leonidas Stergiou ist beim VfB Stuttgart beinahe in Vergessenheit geraten. Lassen die Schwaben den Verteidiger zur Bundesliga-Konkurrenz ziehen?
Leonidas Stergiou sieht man kaum noch am Ball
Leonidas Stergiou sieht man kaum noch am Ball / picture alliance/GettyImages
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Vorstandsboss Alexander Wehrle hat das Winter-Transferfenster für den VfB Stuttgart öffentlich für beendet erklärt. Machen die Schwaben bei Leonidas Stergiou trotzdem eine Ausnahme?

"Die Transferperiode ist beendet."

VfB-Boss Alexander Wehrle (Sky)

Heidenheim und Augsburg buhlen um Stergiou

Der 23-jährige Schweizer wird laut Sky von zwei Bundesliga-Konkurrenten umworben. Transfer-Experte Florian Plettenberg berichtet, dass der 1. FC Heidenheim weiterhin auf eine Verpflichtung des Abwehrspielers drängt. Zudem zeige der FC Augsburg Interesse, wobei Schlusslicht Heidenheim der Favorit im Werben sei.

Die Stuttgarter wollen laut Plettenberg in den kommenden Tagen entscheiden, ob man Stergiou ziehen lassen möchte oder nicht. Eine Rolle spielt der Schweizer in der laufenden Saison bei den Schwaben nicht. Zum Hinrunden-Abschluss gegen Eintracht Frankfurt (3:2) kam der Verteidiger erstmals in dieser Bundesliga-Saison zum Einsatz - für eine Minute als Joker. Zuvor durfte Stergiou lediglich für eine Minute im Pokal-Achtelfinale gegen Bochum ran.

Häufiger stand er 25/26 für die zweite Mannschaft in der 3. Liga auf dem Platz (vier Einsätze). Trotz einiger Verletzungssorgen in der Defensive scheint Trainer Sebastian Hoeneß kaum mit Stergiou zu planen.

Stergiou hat beim VfB kaum Aussichten auf Spielzeit

Der Schweizer kann sowohl innen als auch außen verteidigen. Beim VfB hat er im Abwehrzentrum vor allem Jeff Chabot, Ramon Hendriks und Finn Jeltsch vor der Nase. Auf der rechten Abwehrseite stehen Josha Vagnoman und Lorenz Assignon in der Hierarchie vor ihm.

Entsprechend könnte der VfB einen Abgang des Schweizers wohl verkraften. Dessen Vertrag in Stuttgart ist noch bis Sommer 2028 gültig, weshalb auch eine Leihe möglich wäre. Trainer Sebastian Hoeneß hatte schon Mitte Dezember erklärt, dass Stergiou "viel zu wenig auf dem Platz steht. Das gilt es gemeinsam zu besprechen. Es kann auf Dauer nicht sein, dass er nicht auf dem Platz steht."

2023 hatte der VfB Stergiou zunächst vom FC St. Gallen ausgeliehen, ehe man ihn ein Jahr später für zwei Millionen Euro Ablöse fest verpflichtete. Bislang kommt der sechsfache Schweizer Nationalspieler auf 38 Pflichtspiele für den VfB.


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