Bereits vor etwa anderthalb Monaten wurde das Aus von Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund bestätigt. Schon zuvor gab es konkrete Gerüchte, dass der Sportdirektor keine Zukunft bei Schwarz-Gelb habe und dass die Zufriedenheit mit seiner Arbeit intern zu wünschen übrig lässt.
Wie die Bild berichtet, haben sich Kehl und der BVB nun auch auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Damit verlässt der 46-Jährige den Klub nach insgesamt 24 gemeinsamen Jahren, nachdem er schon als Spieler lange für Dortmund aufgespielt hatte. Anschließend war er zunächst als Leiter der Profiabteilung tätig, ehe er zum Sommer 2022 zum Sportdirektor aufstieg.
Einigung zur Abfindung konnte erzielt werden
Die Bild und Sky sind sich darin einig, dass sich auf eine Abfindungszahlung in Höhe von 1,5 Millionen Euro geeinigt wurde. Damit wurde offenbar ein sauberer Kompromiss gefunden, hätten laut Sky doch noch etwa zwei Millionen Euro durch den bis 2027 gültigen Vertrag ausgestanden. Da Kehl aber bereits konkrete Gespräche mit anderen Vereinen führt - insbesondere mit Tottenham Hotspur soll es einen regen Austausch geben -, wird man sich auf die etwas kleinere Summe verständigt haben.
Einen offiziellen Abschied mitsamt Danksagung soll es auch noch geben, natürlich beim letzten Heimspiel. Das ist bereits das Duell mit Eintracht Frankfurt am heutigen Freitagabend. Dann wird Kehl von den BVB-Bossen, mit denen er offenbar nie so richtig warm wurde, in sein neues Kapitel verabschiedet.
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