Ganze 44 Spieler nominierte Jürgen Klopp für seine ersten Länderspiele als neuer Bundestrainer. Darunter sind mit Bambasé Conte, Felix Keidel oder auch Max Rosenfelder einige große Überraschungen.
Einige bekanntere Namen fehlen hingegen im Kader. Neben Deniz Undav, Jamie Leweling und Angelo Stiller springt dabei vor allem Maximilian Beier ins Auge. Der Dortmunder war im Sommer noch Teil des WM-Kaders, jetzt ist er erstmal komplett raus aus dem DFB-Team – ein Fakt, der den 24-Jährigen sehr mitnimmt.
Beier "enttäuscht"
"Maxi ist ein bisschen geknickt und enttäuscht", erklärte BVB-Trainer Niko Kovac. Beier erlebte mit den Schwarz-Gelben einen guten Saisonstart, in sechs Pflichtspielen kommt er auf drei Vorlagen und wird dabei vor allem für seine Vielseitigkeit geschätzt.
Häufig auf der linken Schiene eingesetzt, spielte Beier in dieser Saison auch bereits auf der Zehn und gibt Kovac so im Falle von Verletzungen eine wichtige weitere Option. Für den 54-Jährigen ist Beier ohnehin ein Leistungsträger, daran ändert auch die ausgebliebene DFB-Einladung nichts.
Die Tür ist nicht zu
Auch deshalb spricht er seinem Offensiv-Star Mut zu: "Ich weiß, dass Maxi das als toller Mensch auffangen wird und sich weiter empfehlen wird. Er ist ein wichtiger Spieler für uns."
Zumal die Tür zur Nationalmannschaft ja auch nicht für immer geschlossen ist. Klopp machte bereits klar, dass er nur nach Leistung nominieren wird und Spieler, die jetzt nicht dabei sind, in Zukunft trotzdem eine Rolle spielen können.
Für Beier, der stets viel Disziplin an den Tag legt, heißt das: Noch härter arbeiten und sich dementsprechend für Klopp aufdrängen. Die erste Möglichkeit dazu hat er am Samstag gegen den VfB Stuttgart.
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