Der verpasste Einzug in die Champions League reißt bei Bayer 04 Leverkusen ein finanzielles Loch von rund 40 Millionen Euro. Dennoch könnte die Werkself einen Großteil dieser Summe auffangen – und das sogar, ohne einen Stammspieler aus der vergangenen Saison verkaufen zu müssen.
Zwei Personalien könnten den Rheinländern in den kommenden Wochen unerwartet hohe Einnahmen bescheren.
Puerta könnte Millionen in die Kasse spülen
Ein entscheidender Faktor ist Gustavo Puerta. Der Mittelfeldspieler besitzt bei Racing Santander eine Ausstiegsklausel in Höhe von 18 Millionen Euro und gilt als heißer Wechselkandidat in diesem Sommer. Sollte ein Verein diese Klausel ziehen, profitiert auch Bayer. Dank einer 50-prozentigen Weiterverkaufsbeteiligung würden laut kicker rund 8,5 Millionen Euro an die Werkself fließen – ganz ohne eigenes Zutun.
Noch deutlich größere Einnahmen könnte Kerim Alajbegovic generieren. Der Offensivspieler steht nach seinen starken Leistungen bei RB Salzburg und seinem gelungenen Auftritt bei Weltmeisterschaft bei zahlreichen Klubs auf dem Zettel. Laut kicker würde Leverkusen für einen festen Wechsel je nach Liga zwischen 25 Millionen Euro in der Serie A und rund 30 Millionen Euro in der Premier League verlangen. Hinzu kämen mögliche Bonuszahlungen.
Sucht Alajbegovic seine Chance unter Martinez?
Zeitdruck besteht bei Bayer aktuell allerdings nicht. Die Verantwortlichen sollen offen dafür sein, Alajbegovic in den eigenen Profikader zu integrieren. Der beidfüßige Offensivspieler gilt als eines der größten Talente des Vereins und könnte unter Neu-Trainer Carles Martinez eine echte Alternative für die Startformation werden.
Entscheidet sich die Werkself gegen einen Verkauf, könnte stattdessen einer der derzeit überzähligen Offensivspieler den Klub verlassen und zusätzliche Einnahmen generieren. So oder so hätte Bayer mehrere Möglichkeiten, die finanzielle Lücke nach dem verpassten Champions-League-Einzug zumindest zu einem großen Teil zu schließen.
