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25-Millionen-Preisschild blockiert Transfer: U21-Star will nur zum VfB Stuttgart

Dzenan Pejcinovic hat intern deutlich gemacht, dass er den VfL Wolfsburg verlassen möchte – das Ziel scheint ebenfalls klar zu sein.
Will den Absteiger VfL Wolfsburg verlassen und drängt auf einen Transfer zum VfB Stuttgart: Dženan Pejčinović
Will den Absteiger VfL Wolfsburg verlassen und drängt auf einen Transfer zum VfB Stuttgart: Dženan Pejčinović | Selim Sudheimer/GettyImages


Trotz der katastrophalen Saison des VfL Wolfsburg, die letztendlich im Gang in die 2. Bundesliga mündete, zählte Dzenan Pejcinovic zu den wenigen sportlichen Lichtblicken. Der 21-jährige Mittelstürmer lieferte in 30 Bundesliga-Spielen acht Treffer und traf auch in der Relegation gegen den SC Paderborn. Diese Leistungen weckten Begehrlichkeiten, wie 90min bereits vor einigen Tagen berichtete, weshalb sich die Gespräche zwischen dem VfL und interessierten Klubs verdichteten.

Nun kommt jedoch von Spielerseite neue Dynamik in die Verhandlungen. Der deutsche U21-Nationalspieler drängt vehement auf einen Abschied aus der Autostadt. Sein großes Ziel: Die Champions League mit dem VfB Stuttgart.

Pejcinovic ist sich mit Stuttgart längst einig

Wie Sky berichtet, hat der gebürtige Münchner seinen Wechselwunsch bei den VfL-Verantwortlichen mittlerweile sehr deutlich hinterlegt. Demnach schlägt der 1,90 Meter große Angreifer sämtliche Offerten anderer Bundesligisten oder aus dem Ausland aus – er möchte ausschließlich und unbedingt ins Ländle wechseln.

Hinter den Kulissen soll der Wechsel sportlich bereits beschlossene Sache sein. Zwischen Pejčinović und dem VfB Stuttgart besteht dem Vernehmen nach eine vollständige Einigung über einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2030. In Stuttgart könnte er sich nicht nur in der Königsklasse beweisen, sondern sich nach dem WM-Debakel der DFB-Elf auch beim künftigen Bundestrainer für die A-Nationalmannschaft empfehlen.

Wolfsburg stellt sich bei der 25-Millionen-Ablöse quer


Der Knackpunkt in diesem Transfer-Drama ist jedoch die finanzielle Komponente. Obwohl Pejcinovics Vertrag in Wolfsburg eigentlich noch bis 2029 gültig ist, hofften die Stuttgarter Verantwortlichen offenbar auf einen fairen Deal. Der VfL ruft für sein Sturm-Juwel laut Sky jedoch eine Summe von rund 25 Millionen Euro zuzüglich möglicher Bonuszahlungen auf.

Für die Schwaben ist das aktuell deutlich zu viel. Dem Vernehmen nach bereitete Stuttgart zuletzt lediglich ein Angebot in Höhe von rund 18 Millionen Euro vor. Solange die Wolfsburger, die intern wohl sogar noch eine kleine Rest-Hoffnung auf einen Verbleib und eine Vertragsverlängerung des talentierten Angreifers hegen, bei ihren extrem hohen Forderungen nicht einlenken, sind die Gespräche vorerst auf Eis gelegt.

Der VfB werde den Kontakt erst wieder intensivieren, wenn der Absteiger finanzielle Kompromissbereitschaft signalisiert. Zwar gilt Pejcinovic als charakterlich absolut einwandfreier Spieler, der keinen Trainingsstreik provozieren würde, doch sein klarer Fokus auf Stuttgart wird den Druck auf die Wolfsburger Verantwortlichen in den kommenden Wochen zweifellos hochhalten.


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