Skip to main content

150-Millionen-Wechsel zu Arsenal? Álvarez trifft endgültige Entscheidung

Julián Álvarez setzt alles auf die Karte FC Barcelona.
Julian Alvarez will Atlético unbedingt verlassen
Julian Alvarez will Atlético unbedingt verlassen | Angel Martinez/GettyImages

Es ist ein Vorgang, der in den letzten Jahren wohl einmalig ist: Atlético Madrid lässt Julián Álvarez nicht zum FC Barcelona wechseln, will sich mit den Katalanen nicht einmal an einen Tisch setzen. Stattdessen soll der Argentinier bei den Rojiblancos bleiben – oder zu jedem anderen Verein verkauft werden, nur nicht nach Barcelona.

Neben den Katalanen besonders heiß in der Verlosung war der FC Arsenal. Die Londoner halten nach Verstärkung im Sturm Ausschau, da Viktor Gyökeres die Erwartungen nicht komplett erfüllen konnte.

Für Álvarez sollen die Gunners bereit gewesen sein, 150 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Es wäre der drittteuerste Transfer der Fußballgeschichte gewesen. Doch dazu wird es nicht kommen – obwohl Atleti das Angebot laut mehreren Berichten akzeptiert hatte.

Álvarez sagt Arsenal ab

Denn Álvarez will nicht nach London wechseln. Der 26-Jährige habe laut David Ornstein Trainer Mikel Arteta direkt abgesagt und gesagt, "dass er nicht nach London komme". Es bleibt also dabei: Álvarez will unter allen Umständen nur zum FC Barcelona wechseln.

Auch Barça soll sich auf den 26-Jährigen festgelegt haben und ist im Notfall auch bereit, ohne echten Stürmer in die weitere Saison zu gehen. Die Ansage bei der Blaugrana ist klar: Álvarez oder nichts!

Ein großes Pulverfass

Die Chancen, dass ein Transfer doch noch klappt, stehen allerdings gering. Erst am Donnerstag erklärte Atléti in einem Statement: ""Die Mitglieder des Vorstands von Atlético Madrid haben einstimmig ihre volle Unterstützung für die Entscheidung des Vereins zum Ausdruck gebracht, nicht über einen Transfer von Julián Álvarez zum FC Barcelona zu verhandeln."

Insofern erscheint es unwahrscheinlich, dass die Rojiblancos jetzt nochmal ihre Meinung ändern werden, da sie dadurch auch ihre gesamte Glaubwürdigkeit verlieren würden.

Allerdings birgt das Thema auch weiterhin ordentlich Zündstoff. Bei den Fans ist Álvarez längst zur Persona non grata geworden, zudem tauchten Freitag Berichte über eine Depression des Argentiniers auf, den die ganze Situation offenbar sehr mitnimmt.

Muss er am Ende bei Atlético bleiben, dann riskiert Atléti eine vollkommene Eskalation, wenngleich es allerdings ihr gutes Recht ist. Schließlich hat Álvarez einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Ob er diesen jedoch erfüllt, wird immer fraglicher.


Weitere Transfer-News lesen:

Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu