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150-Millionen-Mann nicht genug: ManCity heiß auf WM-Shootingstar

Manchester City streckt die Fühler nach Ayyoub Bouaddi aus.
Ayyoub Bouaddi entschied sich gegen Frankreich und für Marokko
Ayyoub Bouaddi entschied sich gegen Frankreich und für Marokko | ANP/GettyImages

Frankreich bringt seit Jahren ein herausragendes Talent nach dem nächste heraus. Ein solches ist auch Ayyoub Bouaddi. Aber weil ihn Nationaltrainer Didier Deschamps nicht in seinen WM-Kader berief, wechselte der 18-Jährige kurzerhand den Verband und läuft jetzt für Marokko auf.

Und angesichts der Leistungen Bouaddis dürfte Deschamps dabei mit den Zähnen knirschen. Denn der zentrale Mittelfeldspieler hat sich direkt zum Taktgeber der Atlas-Löwen aufgeschwungen und begeistert mit feiner Technik und tollen Pässen.

Das Potenzial Bouaddis, der auf Vereinsebene aktuell noch für seinen Heimatverein, den LOSC Lille, am Ball ist, haben dabei natürlich auch längst sämtliche europäische Top-Klubs registriert.

Skyblues haben noch nicht genug

Nachdem Bouaddi zuletzt immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde, ist laut einem Bericht von ESPN Deportes mittlerweile ein anderer Klub in der Pole Position: Manchester City.

Die Skyblues sorgten erst kürzlich für Aufsehen, nachdem bekannt wurde, dass sie Elliot Anderson von Nottingham Forest zum drittteuersten Transfer aller Zeiten machen. Bis zu 150 Millionen Euro überweisen die Cityzens für den 23-Jährigen an die Tricky Trees.

Das Interesse an Bouaddi soll jedoch unabhängig vom Anderson-Transfer sein und vielmehr mit dem möglichen Abschied von Rodri zusammenhängen. Der Vertrag des Taktgebers läuft im kommenden Sommer aus und bisher konnten sich beide Parteien noch nicht über eine Verlängerung einig werden.

Eckpfeiler vom "neuen" City?

Laut Transfer-Experte Matteo Moretto hat City dabei auch schon Kontakt zu Lille aufgenommen, um über die mögliche Ablöse für Bouaddi zu verhandeln. Zwar wäre der 18-Jährige günstiger als Anderson, allerdings soll Lille zuletzt mindestens 70 Millionen Euro für sein Juwel verlangt haben.

Geld spielt bei den Skyblues zwar nur eine untergeordnete Rolle, aber aufgrund des Anderson-Transfers könnte City gezwungen sein, zunächst einige Spieler zu verkaufen, ehe man All in bei Bouaddi gehen kann.

Der Fit des jungen marokkanischen Nationalspielers bei den Cityzens steht dabei außer Frage. In diesem Sommer kommt es im Etihad Stadium nach dem Abschied von Pep Guardiola zu einem großen Umbruch, Bouaddi könnte so zu einem Gesicht des "neuen" City werden.


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