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100-Millionen-Preisschild! Arsenal und Newcastle jagen Leverkusens Sturm-Juwel

Christian Kofane hat in seiner ersten Bundesliga-Saison derart beeindruckt, dass nun die zahlungskräftige Konkurrenz aus der englischen Premier League ernst macht.
Bereitete der gegnerischen Abwehr große Probleme und steht nun auf dem Zettel englischer Topklubs: Christian Kofane
Bereitete der gegnerischen Abwehr große Probleme und steht nun auf dem Zettel englischer Topklubs: Christian Kofane | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Es war ein rasanter Aufstieg, den Christian Michel Kofane in der vergangenen Spielzeit hingelegt hat. Im Sommer 2025 wechselte der damals völlig unbekannte Kameruner für die überschaubare Ablösesumme von 5,25 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten Albacete Balompié zu Bayer 04 Leverkusen an den Rhein.

Was folgte, war eine blitzsaubere Debütsaison: In 44 Pflichtspielen sammelte der 19-Jährige starke sieben Tore und neun Vorlagen, schwang sich zu Leverkusens jüngstem Champions-League-Torschützen aller Zeiten auf und debütierte für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

Die Gunners sind beeindruckt – Newcastle mischt mit

Seine enorme Physis von 1,89 Metern gepaart mit Schnelligkeit, Wucht und einem aggressiven Anlaufverhalten gegen den Ball machen ihn zum perfekten Profil für die englische Premier League. Das ist auch auf der Insel nicht verborgen geblieben. Besonders beim FC Arsenal steht der junge Angreifer hoch im Kurs. Die Gunners bekamen Kofanes Qualitäten im Achtelfinale der vergangenen Champions-League-Saison am eigenen Leib zu spüren. Der Teenager lieferte sich intensive Duelle mit Arsenals Abwehrkanten William Saliba und Gabriel und hinterließ bei den Londoner Verantwortlichen nachhaltigen Eindruck.

Neben dem amtierenden englischen Meister und Champions-League-Finalisten streckt aber noch ein weiterer englischer Traditionsklub seine Fühler nach dem Juwel aus. Wie 90min bereits ausführlich über das kolportierte Newcastle-Interesse berichtet hat, prüfen auch die Magpies die Möglichkeiten einer Verpflichtung. Ob ein Wechsel zum Tabellenzwölften für Kofane jedoch den perfekten nächsten Entwicklungsschritt darstellen würde, bleibt abzuwarten.

Rolfes bleibt cool: "Gehen davon aus, dass er bleibt“

In Leverkusen gibt man sich angesichts der namhaften Interessenten noch völlig entspannt. Ein offizielles und konkretes Angebot für den bis 2029 vertraglich gebundenen Stürmer liegt laut Vereinsangaben ohnehin noch nicht vor. Und geht es nach Leverkusens Geschäftsführer Simon Rolfes, muss dieses auch gar nicht erst in den Briefkasten flattern.

Bayer 04 plant den 19-Jährigen als zentralen Baustein für das System des neuen Cheftrainers Carles Martinez ein, dessen Philosophie von hohem, aggressivem Pressing dem Kameruner perfekt auf den Leib geschnitten ist. "Wir gehen davon aus, dass er bleibt“, betonte Rolfes gegenüber dem kicker.

Die magische 100-Millionen-Euro-Marke

Die einzige Ausnahme, bei der die Leverkusener Bosse den Hörer überhaupt erst in die Hand nehmen würden, gleicht einer absoluten Mega-Offerte. Intern hat der Verein dem Vernehmen nach eine astronomische Schmerzgrenze von 100 Millionen Euro für Kofane festgelegt.

Eine Summe, die auch das Umfeld des Spielers offenbar nicht für völlig utopisch hält. Bereits im April ließ Kofanes Berater Eric Depolo vielsagend durchblicken: "Er ist ein 100-Millionen-Spieler.“ Dass Arsenal oder Newcastle einen derartigen Betrag nach nur einem Jahr auf Erstliga-Niveau tatsächlich auf den Tisch legen, gilt als eher unwahrscheinlich. Gänzlich ausgeschlossen ist auf dem verrückten englischen Transfermarkt jedoch bekanntlich nichts. Bis dahin darf man sich in Leverkusen auf ein weiteres Jahr mit Christian Kofane freuen.


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