1. FC Köln stellt beeindruckenden Zuschauer-Rekord auf
Von Franz Krafczyk

Ein ausverkauftes Heimspiel ist für den 1. FC Köln nicht außergewöhnlich. Seit Jahren pilgern bei nahezu jedem Heimspiel der Geißböcke rund 50.000 Fans nach Müngersdorf, um ihren Effzeh zu sehen. Doch auf ein ausverkauftes Rhein-Energie-Stadion darf sich nun vielleicht auch die U19-Mannschaft der Geißböcke freuen.
Wie die Kölner am Mittwoch mitteilten, wurden für das Heimspiel in der Youth League gegen Inter Mailand am 4. Februar bereits 41.000 Tickets verkauft. Damit wurde zwei Wochen vor dem Anpfiff der Zuschauerrekord des internationalen U19-Wettbewerbs geknackt.
Diesen hielt zuvor der türkische Erstligist Trabzonspor, der am 1. April 2025 ebenfalls gegen Inter stolze 40.368 Fans in der Papara Park Stadyumu begrüßen durfte. Dass die Rheinländern bis zum Anstoß auch die 50.000er-Marke erreichen, ist alles andere als unrealistisch.
Nach Erfolgen in Luxemburg und Dänemark: Zuschauerrekord der "verdiente Lohn"
"Dieser Zuschauerrekord in der Youth League erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz", wird Kölns Vizepräsident Ulf Sobek in der offiziellen Pressemitteilung zitiert. "Er zeigt eindrucksvoll, wie positiv verrückt unsere Fans sind und mit welcher Wucht sie hinter dem Verein stehen. Diese Kulisse ist der verdiente Lohn für den Einsatz und die Leidenschaft unserer jungen Spieler sowie für die hervorragende Arbeit der Trainer, Betreuer und aller Mitarbeitenden. Gemeinsam mit der Geschäftsführung freuen wir uns besonders darüber, wenn ausgewählte Spieler ihren Weg beim 1. FC Köln weitergehen können. Wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit unseren Fans einen einmaligen Abend im Rhein-Energie-Stadion erleben zu dürfen."
Die Nachwuchsspieler von Köln und Inter erwartet damit ein unvergessliches Highlight in ihrer noch jungen Karriere. Nach dem Titel in der A-Junioren-Bundesliga qualifizierten sich die Jungböcke für den Meisterweg des UEFA-Wettbewerbs und räumten dort zuletzt Racing Union Luxemburg und den FC Midtjylland aus dem Wettbewerb.
Nun warten im Sechzehntelfinale die Nerazzurri, die den 14. Tabellenplatz der Ligaphase belegten. Mit dieser Kulisse im Rücken ist den Kölnern trotz der Außenseiterrolle alles zuzutrauen.
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