1. FC Köln ohne aktive Fanszene in Stuttgart – Das sind die Gründe
Von Fabian Küpper

Um 18:30 Uhr empfängt der VfB Stuttgart den 1. FC Köln zum offiziellen Top-Spiel des Spieltags. Es ist das Duell zweier absoluter Traditionsmannschaften. Dementsprechend hatten sich wahrscheinlich alle schon auf eine angemessene und würdige Atmosphäre für die Partie gefreut.
Doch schon vor dem Anpfiff muss der Effzeh hier eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Denn das Spiel beim amtierenden Pokalsieger müssen die Domstädter ohne den Großteil ihrer aktiven Fanszene bestreiten.
Aktive Fanszene darf nicht einreisen
Wie der 1. FC Köln in einem Statement auf der Plattform X (ehemals Twitter) mitteilte, wurden die Busse der aktiven Szene von der Polizei auf einem Rastplatz in Siegburg gestoppt und die Weiterfahrt anschließend untersagt.
Info (1/2): Leider wird unsere aktive Fanszene heute nicht im Stadion sein. Die Polizei hat die Busse auf der Fahrt am Rasthof Siegburg gestoppt und die Weiterfahrt untersagt.
— 1. FC Köln (@fckoeln) February 14, 2026
Grund soll laut der Polizei eine mögliche Auseinandersetzung mit Fans von Borussia Mönchengladbach gewesen sein, heißt es im Statement. Die Fans der Fohlen waren auf dem Weg nach Frankfurt, weshalb die Polizei offenbar Angst hatte, dass sich die Routen der beiden Fanlager kreuzen könnten.
Erneute Auseinandersetzung mit der Polizei
Etwa 700 Personen seien daraufhin zurück nach Köln zum Spiel der U21 ins Franz-Kremer-Stadion gefahren. Der Kölner Nachwuchs spielte dort gegen die Sportfreunde Lotte, wobei sich beide Teams am Ende 1:1 trennten.
Für die Kölner Fans ist es nicht die erste Auseinandersetzung mit der Polizei in dieser Saison. Bereits beim Revierderby gegen Bayer Leverkusen fuhr die aktive Fanszene zurück nach Köln. Grund waren intensive Polizeikontrollen, die laut der Kölner Fanhilfe auch "Nacktkontrollen" umfasste.
Es bleibt abzuwarten, was in dieser Sache in den nächsten Tagen noch passiert. Fest steht aber: Das Auswärtsspiel in Stuttgart ist für die Kölner nun noch einmal bedeutend schwieriger geworden.
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