Sowohl bei Arjen Robben als auch bei Franck Ribéry verspürt der FC Bayern keine Eile. Der Vertrag des Flügelduos läuft zum Saisonende aus. Allem Anschein nach ziehen auch die Spieler ihre Schlüsse aus der anahltenden Hängepartie. So könnte Ribéry dem deutschen Rekordmeister in puncto Vertragsverlängerung eine Absage erteilen.


Die weiterführende Zukunft von Franck Ribéry beim FC Bayern scheint immer ungewisser. Der Vertrag des Franzosen läuft zum Saisonende aus. Zielführende Gespräche bezüglich einer nochmaligen Verlängerung hat es bisher noch nicht gegeben. Die Verantwortlichen der Bayern verspüren aktuell keinen Druck, Gespräche auf Biegen und Brechen zu führen.


„Man muss sich auch manchmal Ruhe geben und in aller Seriosität die Dinge diskutieren, und das machen wir. Es gibt überhaupt keine Problematik“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Montag. Und doch könnte es schon bald zu Problemen kommen, vor allem bei der Personalie Ribéry.

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Franck Ribérys Vertrag läuft in wenigen Wochen aus


Wie der kicker erfahren haben will, gilt es als „gar nicht mehr so sicher“, dass Ribéry ein Bayern-Angebot zur Vertragsverlängerung überhaupt annehmen würde. Es gebe inzwischen zwei ernsthafte Anfragen. Der 34-Jährige sei enttäuscht darüber, dass die Bayern im Zuge der Verhandlungen so lange zögern. Sollte Ribéry dem deutschen Rekordmeister wirklich eine Absage erteilen, würde dies gewiss für Unruhe sorgen.


​In den zurückliegenden Wochen stellte Ribéry zuhauf unter Beweis, keinesfalls zum alten Eisen zu gehören. Im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (6:0) am vergangenen Wochenende zauberte der Franzose groß auf und lieferte sowohl ein Tor als auch eine Vorlage. Die Bayern wären gut beraten, Ribéry als Backup zu behalten und seine künftige Rolle klar zu kommunizieren. Ansonsten droht nach der Absage von Thomas Tuchel das nächste Beben.