Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den Stadtrivalen FC Arsenal hat Chelsea-Trainer Antonio Conte seinen eigenen Verein kritisiert. Währenddessen berichtet Gianluca Di Marzio, dass der FC Bayern München Interesse am Italiener habe.


In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit des Londoner Stadtderbys zwischen Arsenal und Chelsea sorgte Hector Bellerin am Mittwoch für den 2:2-Ausgleich für Arsenal und wurde so zum Derbyhelden. 


Bei den Blues war die Stimmung dagegen im Keller. Coach Antonio Conte kritisierte im Anschluss des Spiels die vereinsinterne Transferpolitik - und konnte sich auch einige Giftpfeile in Richtung Juventus nicht verkneifen. 


Nachdem Conte auf seine Erwartungen für die Januar-Transferperiode angesprochen wurde, konnte er seinen Frust nicht verbergen: "Ich habe keine großen Anfragen, vor allem, weil ich in der Vergangenheit selten die Spieler bekommen habe, nach denen ich gefragt habe", ließ der 48-Jährige bei Sky Sport Italia seinen Frust freien Lauf.

"Ich bin immer bei Klubs gelandet, die ein Sparprogramm fahren. Ich versuche einfach meine Arbeit zu machen. Wenn jemand kommt, gut, wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung. Ich muss meine Arbeit weitermachen, so oder so", erklärte Conte seine Philosophie. 


Nach einer für Chelsea-Verhältnisse durchwachsenen Hinrunde scheint eine vorzeitige Trennung nicht mehr ausgeschlossen. Sky Sport Italia-Journalist Gianluca Di Marzio berichtet zudem, dass der FC Bayern München, der nach einem Heynckes-Nachfolger sucht, und Paris Saint-Germain Interesse an einer Verpflichtung Contes im Sommer haben.​​