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Vom Pech verfolgt: Bayern-Star fällt wochenlang aus

Die Frauen des FC Bayern München müssen für lange Zeit auf Giulia Gwinn verzichten.
VonFabian Küpper
Erstmal nicht mehr auf dem Platz: Giulia Gwinn
Erstmal nicht mehr auf dem Platz: Giulia Gwinn | NurPhoto/GettyImages

Eigentlich lief für die Frauen des FC Bayern München im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt alles nach Plan. Die Münchnerinnen gewannen am Ende durch das goldene Tor von Klara Bühl in der 18 Minute mit 1:0 und behaupteten damit ihre Tabellenführung in der Frauen-Bundesliga.

Einen großen Wermutstropfen gab es aus Bayern-Sicht dann allerdings doch: Giulia Gwinn musste kurz vor Schluss verletzt ausgewechselt werden, nachdem sie kurz zuvor böse umgeknickt war. Jetzt ist die niederschmetternde Diagnose da.

Erneut langer Ausfall

Wie der FC Bayern auf der Plattform X mitteilt, hat sich Gwinn einen Außenbandriss am Sprunggelenk zugezogen. Damit wird die 27-Jährige für mehrere Wochen ausfallen und verpasst damit auch die kommenden Länderspiele gegen Australien (9. Oktober) und Japan (13. Oktober).

Gwinn bleibt damit weiter vom Pech verfolgt was Verletzungen angeht. Die Außenverteidigerin zog sich in ihrer Karriere bereits zweimal einen Kreuzbandriss zu und fiel erst in der Endphase der letzten Saison mit einer Schulterverletzung aus.

Verletzung zur Unzeit

Für Gwinn kommt die Verletzung dabei zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Denn nicht nur war sie bislang in sehr guter Form, sondern ihr Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Argumente für eine Verlängerung kann sie in den kommenden Wochen also nicht sammeln.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die Münchnerinnen gerne mit der 27-Jährigen verlängern würden, allerdings ist wie auch bei Klara Bühl klar, dass die europäischen Top-Klubs das Geschehen ganz genau beobachten werden. Doch das ist für Gwinn aktuell eher zweitrangig, erstmal geht es für sie jetzt darum, wieder fit zu werden.


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