In der Schlussphase des Topspiels vom FC Bayern bei Eintracht Frankfurt (1:0) gab es einen Schockmoment für Gwinn: Die Kapitänin der DFB-Frauen ging ohne zu zögern in einen Zweikampf, doch knickte dabei äußerst unglücklich mit dem linken Fuß weg. Daraufhin war die Partie für sie gelaufen.
Der FC Bayern hat bislang noch keine Diagnose an die Öffentlichkeit gegeben. Jedoch schreibt die BILD, dass erste Untersuchungen schlechte Nachrichten geliefert haben sollen. Gwinn soll sich am Sprunggelenk verletzt haben, weshalb nun mehrere Wochen Pause drohen.
Somit wird Gwinn auch aller Voraussicht nach für die anstehenden Länderspiele ausfallen. Für die DFB-Frauen geht es zuerst in Karlsruhe gegen Australien, danach empfangen sie im Bremer Weserstadion das japanische Nationalteam.
Gwinn erst mit Schulter-OP im Sommer
Gwinn hat eine harte Verletzungshistorie: In den Jahren 2020 und 2022 erlitt die Rechtsverteidigerin jeweils einen Kreuzbandriss. Und auch bei der Europameisterschaft 2025 hatte die gebürtige Tettnangerin Pech und musste unter Tränen mit einer schweren Innenbandverletzung im ersten Gruppenspiel gegen Polen ausgewechselt werden. Außerdem musste die 27-Jährige erst im Sommer an der Schulter operiert werden, nachdem sie mit der Verletzung im Frühjahr noch auf dem Platz gestanden und nicht pausiert hatte.
Besonders bitter für Gwinn: Zuletzt schien sie wieder topfit zu sein und lief in Höchstform auf. Die Außenverteidigerin hat zum Saisonstart bereits fünf Scorerpunkte (zwei Tore, drei Assists) für den FC Bayern beigesteuert. In der Bundesliga traf sie gegen den 1. FSV Mainz 05, in der Champions League gegen Manchester City.
Gwinn steht bei den Bayern noch bis zum kommenden Sommer unter Vertrag.
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