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Wegen Koch-Auswechslung: Effenberg kritisiert Eintracht-Coach

Stefan Effenberg konnte der Entscheidung von Eintracht-Coach Adi Hütter, Robin Koch in der Halbzeit auszuwechseln, nichts abgewinnen.
VonOliver Helbig
Ex-Fußballstar Stefan Effenberg
Ex-Fußballstar Stefan Effenberg | picture alliance/GettyImages

Eintracht Frankfurt ging am Samstagabend mit 0:6 bei RB Leipzig unter und natürlich war spätestens nach dem Spiel klar, dass dieses Ergebnis noch für reichlich Diskussionsstoff sorgen würde.

Doch nicht nur das Ergebnis allein ist am heutigen Sonntag nach dem Debakel für die Hessen Gesprächsthema rund um die Bundesliga-Berichterstattung, sondern auch die Auswechslung von Kapitän Robin Koch, den Eintracht-Coach Adi Hütter bereits zur Halbzeit vom Feld nahm.

Effenberg kritisiert Hütter-Entscheidung

Im Sport1 Doppelpass fand Ex-Profi und Experte Stefan Effenberg zu diesem Thema mehr als deutliche Worte und kritisierte den Frankfurter Cheftrainer für seine Entscheidung, mit Robin Koch den Kapitän vom Feld zu nehmen, um ein Signal zu setzen.

Eintracht-Coach Adi Hütter
Eintracht-Coach Adi Hütter | picture alliance/GettyImages
"Du nimmst den Kapitän – auch wenn das Spiel 0:4 zur Halbzeit steht – nicht vom Platz [...] Ich bin da überhaupt kein Freund davon, das zu tun."
Stefan Effenberg

"Du nimmst den Kapitän – auch wenn das Spiel 0:4 zur Halbzeit steht – nicht vom Platz. Weil du erwartest dann vom Kapitän, in einer schwierigen Phase, dass der gewisse Dinge nochmal versucht zu regeln in der zweiten Halbzeit. Das ist ein Zeichen, das klar und deutlich ist. Natürlich hat er (Adi Hütter, Anm. d. Red.) auch gesagt, `Ich wollte ein Zeichen setzen, deswegen hab ich den Kapitän runter genommen`. Ich bin da überhaupt kein Freund davon, das zu tun", so die deutlichen Worte Effenbergs, der der Entscheidung Hütters nichts abgewinnen konnte.

Hütter zeigte sich bereits nach dem Spiel recht angefressen und erklärte seine Entscheidung, Robin Koch auszuwechseln. In gleichem Zuge zog der Eintracht-Abwehrchef aber auch an und machte deutlich, dass er mehr von ihm erwarte. Dass Hütter Koch zum einen zum Sündenbock machte, jedoch gleichzeitig auch die Schuld auf sich nehmen wollte, sorgte auch im Doppelpass für Diskussionen.


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