Fragt man irgendeinen Fußballfan in Deutschland nach dem größten Hoffnungsschimmer des 1. FC Köln, wird mit großer Wahrscheinlichkeit der Name Said El Mala fallen. Zurecht.
Der 20-Jährige, der seit Sommer 2025 für Begeisterung in der Domstadt sorgt, kann nach bislang 45 Pflichtspielen für den Effzeh bereits auf 17 eigene Treffer sowie sechs Vorlagen zurückblicken. Er schraubte seinen Marktwert innerhalb kürzester Zeit von drei auf inzwischen 50 Millionen Euro. Eine Entwicklung, die europaweit für Aufsehen und massives Interesse sorgt.
El Mala-Poker könnte an Wert zunehmen
Die Liste der Interessenten, die El Mala gerne an Land ziehen würden, wird immer länger. Bislang spielte dabei auch der Bruder des Shootingstars eine gewisse Rolle, denn Malek (21) folgte seinem Bruder bei den letzten Wechseln auf Schritt und Tritt. Am vergangenen Wochenende kam nun auch der ältere El Mala zu seinem Bundesliga-Debüt und konnte gleich einen Treffer erzielen.

Mit dem ersten Nachweis seiner Bundesligatauglichkeit hat Malek El Mala möglicherweise auch noch einmal ganz neue Bewegung in einen möglichen Abgang seines jüngeren Bruders aus Köln gebracht. Denn sollte der nächste Karriereschritt auch weiterhin als Brüderpaar vollzogen werden, dann wird das Gesamtpaket mit einem ansteigenden Status von Malek an Volumen zunehmen.
Kölner Sponsor behütet El Malas
Mit zwei treffenden El Malas im Kader wird zudem auch Kölns wichtiger Sponsor ein Wörtchen mitreden, wenn es um einen möglichen Poker geht. Denn REWE-Boss Lionel Souque war bereits bei den letzten Anfragen involviert und spielte offenbar eine tragende Rolle dabei, dass Said heute noch beim Effzeh kickt und nicht etwa in England.
Beide Brüder unterschrieben erst vor wenigen Monaten gemeinsam einen neuen Arbeitspapier bis 2031. Somit könnten sie ihre nächsten Karriereschritte wie bisher auch in Zukunft gemeinsam planen. Sollte es tatsächlich so kommen, dürfte der Preis mit dem zweiten Shootingstar aus der El-Mala-Familie an Wert zulegen und die Verhandlungsposition des Effzeh weiter stärken.
Malek El Mala hatte bislang mit verletzungsbedingten Rückschlägen zu kämpfen und kam deshalb vornehmlich in der Regionalligamannschaft der Könger zum Einsatz. Dort erzielte er in elf Spielen fünf Tore. Behält er die Quote auch bei den Profis bei, dürfte das auch mehreren Blickwinkeln erfreulich zur Kenntnis genommen werden.
Plettenberg mit El Mala-Insides
Im Transfer Update bestätigte Sky-Reporter und Transferexperte Florian Plettenberg zudem, dass Brighton & Hove Albion, die im Sommer schon an Said interessiert waren, auch an Maleks Qualitäten glauben sollen und einen Brüder-Deal wohl nicht ausschließen würden. Ein weiterer Vorstoß sei allerdings zumindest für den Winter derzeit nicht geplant. Beobachtet werden die Kölner Brüder aber weiterhin vom Premier League-Klub.
