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Heftige Klatsche für Dortmund? 5 Gründe, warum Bayern den BVB aus dem Stadion schießt

Der FC Bayern und Borussia Dortmund liegen punktgleich an der Spitze. Doch im direkten Aufeinandertreffen ist keineswegs ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten.
VonDominik Hager
Die Bayern sind vor dem Spiel gegen Dortmund in der Favoritenstellung
Die Bayern sind vor dem Spiel gegen Dortmund in der Favoritenstellung | S. Stingl/GettyImages

Der Klassiker zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund ist das elektrisierendste Spiel, das die Bundesliga zu bieten hat. Was gibt es Spannenderes als wenn die Münchner im Rahmen des Top-Spiels auf den Dauerrivalen aus Nordrhein-Westfalen treffen?

Umso besser, dass beide Teams aktuell punktgleich an der Tabellenspitze stehen. Lediglich das deutlich bessere Torverhältnis sorgt dafür, dass die Münchner die Nasenspitze vorne haben.

Doch sehen wir am Samstagabend auch wirklich ein Duell auf Augenhöhe? Dafür spricht tatsächlich gar nicht so viel. Wir nennen fünf Gründe, die für einen deutlichen Sieg der Bayern sprechen.

1. Der FC Bayern ist zu Hause eine Macht

Aleksandar Pavlovic, Harry Kane
Christina Pahnke - sampics/GettyImages

Zwar haben die Münchner in der laufenden Saison schon einige etwas schwächere Performances gezeigt, jedoch handelte es sich dabei stets um Auswärtsspiele. Im eigenen Stadion lassen die Roten hingegen regelmäßig die Muskeln spielen.

Abgesehen vom 2:2 gegen den FC Arsenal, welches die Münchner ersatzgeschwächt bestreiten mussten, gab es ausnahmslos Siege. Und diese waren allesamt mehr als deutlich.

Gegen Stuttgart (5:1), Bodö/Glimt (5:0), Union Berlin (7:0), Leipzig (6:1) und Magdeburg (6:1) gab es immer mindestens vier Tore Unterschied und fünf eigene Treffer. Sollte der BVB also beispielsweise nur 1:4 verlieren, wäre es das beste Resultat aller nationaler Bayern-Gegner in der Allianz Arena.

2. Bayern schlägt Dortmund in der Allianz-Arena fast immer

Michael Olise, Aleksandar Pavlovic, Jobe Bellingham
Alex Grimm/GettyImages

Der FC Bayern lässt in den Duellen mit dem BVB zu Hause meist nichts anbrennen. Aus den letzten zehn Bundesliga-Heimspielen gegen die Borussen gab es acht Siege, ein Remis und eine Niederlage.

Die Bayern sind meist dann besonders souverän, wenn der BVB in der Tabelle nahe dran ist. Bedenkt man, dass die Borussen derzeit gleichauf mit den Bayern liegen, sind die Münchner absolut gewarnt und werden ihre Top-Performance auspacken. Die Big-Matches liegen den Roten schlichtweg besser.

3. Die Personallage bei den Bayern entspannt sich

Joshua Kimmich
Alexander Hassenstein/GettyImages

Zwar werden nicht alle Bayern-Profis gegen Dortmund zur Verfügung stehen, jedoch ist die Personallage auch nicht mehr so angespannt wie zuletzt. Joshua Kimmich soll nach dem Trauerfall in der Familie zurückkehren und auch bei Manuel Neuer stehen die Zeiger auf Comeback.

Aleksandar Pavlovic konnte bereits im Pokal wieder mitmischen und auch Kim min-jae scheint seine Zerrung überwunden zu haben. Wichtig ist aber auch, dass es von Vincent Kompany zuletzt bessere News gab. Der Belgier muss sich zwar noch schonen, jedoch befindet er sich auf einem guten Weg. In den Köpfen der Spieler dürfte das keine große Rolle mehr spielen.

4. Bayern kommt mit Rückenwind von der Ballon d'Or-Ehrung

Harry Kane
Jeff Spicer - UEFA/GettyImages

Der FC Bayern hat in Person von Harry Kane bei der Ballon d'Or-Ehrung mächtig abgeräumt. Demzufolge wird vor allem der Engländer mit einer gewaltigen Portion Rückenwind in die Partie gehen. Doch auch seine Kollegen freuten sich für den Goalgetter und sind glänzend gelaunt nach München zurückgekehrt.

Sind Stars wie Kane oder Olise gut aufgelegt, wird es für den BVB praktisch unmöglich, ein Gegenmittel zu finden. Der FCB hat schlichtweg die Weltstars, die Dortmund nicht hat.

5. Beim BVB trügt der Tabellenstand

Borussia Dortmund v SV Werder Bremen - DFB Cup 2026/27
Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Zwar sind die Borussen in der Bundesliga gleichauf mit dem FC Bayern, jedoch ist die Form lange nicht so gut, wie es der Tabellenstand glauben lässt. Gerade die Offensive ist mit zwölf Toren in sieben Spielen bestenfalls Bundesliga-Mittelmaß.

Abgesehen vom 5:0 im Pokal gegen den HEBC Hamburg, dem 3:0 gegen Paderborn und dem 2:0 gegen Hamburg hat Dortmund alle gewonnenen Partien nur mit einem Treffer Vorsprung für sich entschieden. Die letzten Erfolge gegen Bremen (3:2), Frankfurt (1:0) und Sabah FK (2:1) waren allesamt Arbeitssiege. Zuvor streichelte man bei Union Berlin (0:0) und bei Bodö/Glimt (0:1)

Insbesondere Auswärts machte der BVB nur äußerst selten eine gute Figur. Schlechte Vorzeichen, wenn man bedenkt, wie heimstark die Bayern sind.


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