Die verletzungsbedingten Rückschläge für Konstantinos Karetsas reißen einfach nicht ab. Der griechische Wunderknabe, der im Sommer für 30 Millionen Euro vom belgischen Topklub KRC Genk zu Borussia Dortmund und in die Bundesliga gewechselt war, kann seine spielerische Leichtigkeit einfach noch nicht entfalten.
Nachdem der 18-Jährige bereits zu Saisonbeginn von Kreislaufproblemen zurückgeworfen wurde, verletzte er sich nun auch noch im Auswärtsspiel bei Union Berlin am Wochenende. BVB-Coach Niko Kovac zeichnete bereits nach dem Spiel ein düsteres Bild und nun scheint auch eine erste Prognose bei Karetsas festzustehen.
Wochenlanger Ausfall droht - Bericht
Karetsas, der sich bei einem Zweikampf den Knöchel umknickte und vom Platz begleitet werden musste, könnte den Dortmunder nun offenbar lange ausfallen.

Wie die sonst stets gut informierten Ruhr Nachrichten berichten, droht Karetsas nun möglicherweise ein Ausfall bis zur nächsten Länderspielpause im November – also mehrere Wochen. Der junge Grieche wurde nach dem Spiel bereits auf Krücken gesichtet. Genauere Ergebnisse und eine handfeste Diagnose sollen heutige Untersuchungen am Sprunggelenk des 18-Jährigen ergeben.
Karetsas droht wichtige Spiele zu verpassen
Für den BVB käme es also erneut knüppeldick: Nachdem sich der zweite griechische Hoffnungsträger, Giannis Konstantelias, berreits vor Wochen einen Kreuzbandriss zugezogen hat und möglicherweise sogar bis Saisonende ausfällt, muss man nun wohl auch auf Karetsas lange verzichten. Möglicherweise sogar bis Mitte oder Ende November, wenn sich die schlimmen Befürchtungen bewahrheiten.
Bis dahin trifft Dortmund in der Bundesliga unter anderem auf Eintracht Frankfurt, den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach, im DFB-Pokal auf Werder Bremen und in der Champions League auf Betis Sevilla.
