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BVB vor Bremen & Bayern: Kovac erklärt Stand bei Star-Neuzugang

Dortmund muss im DFB-Pokal ohne Konstantinos Karetsas auskommen. Warum Ramy Bensebaini ebenfalls fehlt.
VonSimon Zimmermann
Niko Kovac muss erstmal weiter auf Konstantinos Karetsas verzichten
Niko Kovac muss erstmal weiter auf Konstantinos Karetsas verzichten | INA FASSBENDER/GettyImages

Im heißen Oktober geht es für Borussia Dortmund Schlag auf Schlag weiter. Immerhin: Nach drei Auswärtsspielen mit langen Reisen nach Norwegen und Aserbaidschan steht am Dienstagabend im DFB-Pokal gegen Werder Bremen das zweite Heimspiel in Folge an (20:45 Uhr).

Die Grünweißen hatte der BVB schon vor rund 2,5 Wochen im Westfalenstadion empfangen. Schwarzgelb gab damals eine späte 2:0-Führung in der Nachspielzeit noch aus der Hand. Ein Remis wird es im Pokal selbstredend nicht geben.

Karetsas fehlt gegen Bremen – Klassiker-Einsatz offen

Dafür muss es Trainer Niko Kovac gelingen, den Fokus seines Teams komplett auf Dienstag zu richten. Schließlich steht vier Tage später in München der Klassiker gegen die punktgleichen Bayern in der Bundesliga an.

Ob Konstantinos Karetsas dann eine Option sein wird, ist noch komplett offen. Der 30-Millionen-Euro-Neuzugang wird zumindest für das Duell gegen Werder definitiv noch kein Thema sein, wie Kovac am Montag auf der Pressekonferenz verriet.

"Er ist morgen noch nicht einsatzbereit. Er ist jetzt in den Anfängen geradeaus zu laufen, schmerzfrei. Er ist für das morgige Spiel noch kein Thema", betonte Kovac.

Karetsas war beim 0:0 gegen Union Berlin umgeknickt und hatte sich ein Bänderverletzung im Knöchel zugezogen. Bislang konnte der 18-jährige Grieche deshalb noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren.

Einen Kaderplatz gegen den FC Bayern ließ Kovac offen: "Für die nächsten Spiele werden wir schauen. Das eine ist das geradeaus laufen, das andere ist es mit den Schüssen und Zweikämpfen. Das werden wir in dieser Woche testen, um zu schauen, ob es für das Wochenende reichen könnte."

Entwarnung bei Chukwuemeka, Meyer wackelt, Bensebaini gesperrt

Mehr als eine Joker-Option dürfte der offensive Mittelfeldspieler in München aber so oder so nicht sein. Immerhin hat Kovac auf den beiden Positionen hinter dem Mittelstürmer einige Optionen. Ethan Nwaneri, Fabio Silva, Marcel Sabitzer und auch Maxi Beier kommen infrage. Ebenso wie Carney Chukwuemeka, der am Sonntag lediglich aus Belastungsgründen Teile des Teamtrainings ausgesetzt hatte.

Gegen Bremen verzichten muss Kovac derweil wohl auf seine Nummer zwei. Alexander Meyer hatte die letzten beiden Tagen krankheitsbedingt aussezten müssen. "Wir werden morgen kein Risiko eingehen", so Kovac über seinen verlässlichen Backup-Keeper.

Kein Thema für das Pokalspiel gegen Bremen ist Ramy Bensebaini, der in der Dreierkette zuletzt zweimal den Vorzug gegenüber Youngster Joane Gadou erhielt. Der 31-jährige Algerier hatte im Supercup gegen den FC Bayern die Rote Karte gesehen und muss die zweite Partie seiner Zwei-Spiele-Sperre in nationalen Pokalwettbewerben absitzen. Gadou wird für ihn wieder in die Startelf rücken, wie auch Kovac schon erklärte: "Er wird gegen Bremen sicherlich spielen."

Die voraussichtliche BVB-Startelf gegen Bremen

Kobel - Gadou, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Bellingham, Nmecha, Beier - Nwaneri, Chukwuemeka - Guirassy


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