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Bankplatz für BVB-Star gegen Sabah und Frankfurt: Kovac klärt auf

Joane Gadou saß gegen Sabah und Eintracht Frankfurt überraschend nur auf der Bank. Sein Trainer erklärt, weshalb.
VonFabian Küpper
Gadou verlor gegen Frankfurt seinen Stammplatz
Gadou verlor gegen Frankfurt seinen Stammplatz | NurPhoto/GettyImages

Mit 1:0 setzte sich Borussia Dortmund im Topspiel am Samstagabend gegen Eintracht Frankfurt durch – und sorgte so dafür, dass der Klassiker zwischen dem FC Bayern und dem BVB am Wochenende zum absoluten Spitzenspiel zwischen dem Ersten und Zweiten der Bundesliga-Tabelle wird.

Doch gegen Frankfurt zeigte sich für viele Dortmund-Fans zuvor ein ungewohntes Bild. Joane Gadou, der zuvor in den ersten sechs Bundesliga-Spielen gerade einmal 27 Minuten verpasst hatte, saß für 89 Minuten auf der Bank und kam erst zur Nachspielzeit in die Partie.

Es war bereits das zweite Mal in Folge, dass der Franzose auf der Bank saß, schon in der Champions League gegen den aserbaidschanischen Vertreter Sabah FK hatte Ramy Bensebaini den Vorzug erhalten.

Weshalb Bensebaini den Vorzug bekam

Es waren überraschender Wechsel von Trainer Niko Kovac, schließlich gehörte Gadou bislang zu den stärksten Profis der Schwarz-Gelben. Dass er in den letzten zwei Spielen gegen Bensebaini den Kürzeren zog, hatte vor allem mit der Erfahrung des Algeriers zu tun, wie Kovac verriet.

"Ramy hat Erfahrung. Wir hatten eine sehr erfahrene Mannschaft auf dem Platz, wie schon in Baku, aus dem Grund, dass ich die Gegner sehr respektiere und ich weiß, dass Erfahrung in dieser Situation in der wir uns befinden, mit den vielen Reisekilometern, immens wichtig ist", erklärte der 55-Jährige

Gadou mit Luft nach oben

"Er ist auf einem guten Weg, auf einem guten Niveau, aber nicht auf dem Niveau, wo ich ihn gern hätte."
Niko Kovac

Gleichwohl fügte Kovac hinzu, habe Gadou immer noch Verbesserungspotenzial. "Bei ihm ist es dasselbe wie bei allen anderen Spielern, die in jungen Jahren hierherkommen. Sie brauchen Zeit, um sich zu entwickeln, auch körperlich", sagte der BVB-Trainer und ergänzte: "Er ist auf einem guten Weg, auf einem guten Niveau, aber nicht auf dem Niveau, wo ich ihn gern hätte."

Es bleibt also sannend, wem von beiden Kovac im Klassiker gegen die Bayern das Vertrauen schenken wird. Sollte die Wahl auf Bensebaini fallen wäre das der nächste bittere Schlag für den jungen Franzosen innerhalb von nur wenigen Tagen.


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