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Trotz wichtiger Rolle: BVB-Star vor ablösefreiem Abschied

Ramy Bensebaini unterstreicht derzeit seinen hohen Stellenwert beim BVB. Dennoch rückt der Abschied des erfahrenen Abwehrspielers immer näher.
VonFranz Krafczyk
Ramy Bensebaini steht vor dem Abschied
Ramy Bensebaini steht vor dem Abschied | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Nach der Länderspielpause tat sich der BVB zunächst schwer und blieb drei Pflichtspiele am Stück sieglos. Trainer Niko Kovac nahm diesen kleinen Durchhänger zum Anlass, Veränderungen in seiner Startelf vorzunehmen. Im Champions-League-Gastspiel bei Sabah FK (2:1) und gegen Eintracht Frankfurt (1:0) zog er Ramy Bensebaini in der Dreierkette Joane Gadou vor, was dazu beitrug, dass die Dortmunder wieder auf die Siegerstraße zurückfanden.

Obwohl dem 19-jährigen Gadou ganz klar die Zukunft gehört, zeigt das Beispiel Bensebaini, dass dem BVB neben frischem Wind durch junge Talente gerade in schwierigen Situationen auch Erfahrung guttut. So hat der 31-Jährige weiterhin eine wichtige Rolle im Team - aber wohl nicht mehr lange. Denn schon im Sommer läuft Bensebainis Vertrag aus.

Weiterhin keine Anzeichen für Vertragsverlängerung

Laut den Ruhr Nachrichten gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass das Arbeitspapier des Algeriers noch einmal verlängert wird. Nach aktuellem Stand wird Bensebaini den BVB im kommenden Sommer also ablösefrei verlassen.

Um die Verantwortlichen umzustimmen, benötigt es in naher Zukunft wohl weiterer Leistungen wie zuletzt gegen Frankfurt. Beim wichtigen Sieg gegen die Hessen zählte Bensebaini zu den besten Spielern auf dem Platz. Dass hinten die Null stand, war damit auch sein Verdienst.

Das stellte nach Abpfiff auch BVB-Sportchef Lars Ricken fest. "Bei Ramy merkt man einfach, dass er ein erfahrener Spieler ist. Er hat zu Beginn der Saison nicht so viel gespielt, kommt dann rein und Spiel die Partie souverän zu Ende. Außerdem hatte er zwei, drei gute Vorstöße und großen Anteil daran, dass wir wieder zu Null gespielt haben", lobte er.

Bensebaini gegen Bremen gesperrt - im Klassiker aber wieder in der Startelf?

Beim kommenden DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen (Dienstag, 20:45 Uhr) wird Bensebaini allerdings von außen zusehen müssen. Dort fehlt er gesperrt, da er sich im August beim Supercup gegen die Bayern (1:2) eine Rote Karte einhandelte.

"Das war auch ein Grund, warum ich ihn heute habe spielen lassen", verriet Kovac nach dem Frankfurt-Spiel. "In Baku hat er nur 75 Minuten gespielt, war deshalb körperlich frisch und hat es richtig gut gemacht."

Gegen Bremen wird daher wieder Gadou auf dem Platz stehen. Beim Klassiker gegen den FC Bayern (Samstag, 18:30 Uhr) könnte die Situation aber wieder anders aussehen. Liefert Bensebaini gegen die Rekordmeister ab, wäre das zweifelsohne die beste Bewerbung für einen längeren Verbleib im Ruhrpott. Auch wenn noch nicht ganz klar ist, ob der Spieler überhaupt einen Verbleib anstrebt.


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