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3 Verlierer der ersten beiden Klopp-Spiele beim DFB

Nur ein Punkt aus den ersten beiden Länderspielen unter der Führung von Jürgen Klopp und die DFB-Auswahl steht weiterhin vor großen Baustellen.
VonOliver Helbig
Bundestrainer Jürgen Klopp
Bundestrainer Jürgen Klopp | MICHAELA STACHE/GettyImages

Die ersten beiden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft unter Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp sind vorbei – und was fehlt, ist ein Sieg. Die DFB-Auswahl kam am Donnerstag gegen die Niederlande nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und kassierte in Amsterdam kurz vor Spielende den Ausgleich. Gegen Griechenland verlor das deutsche Team am gestrigen Sonntag im Heim-Debüt von Klopp in Augsburg sogar mit 0:1.

Der frische Wind der Aufbruchstimmung hat sich damit bereits etwas gelegt und mit Blick auf die Auftritte einiger DFB-Akteure in diesen beiden Spielen lässt sich unter dem Strich durchaus schon von Verlierern und Gewinnern sprechen.

3 Verlierer der ersten beiden Klopp-Spiele

Zu den drei Spielern, die in den ersten beiden Länderspielen unter Klopp nicht für große Pluspunkte sorgen konnten, zählen wohl diese drei Akteure. Auch wenn das sicher vorerst nur eine Momentaufnahme ist:

1. Kevin Schade

Kevin Schade wirkte recht wirkungslos
Kevin Schade wirkte recht wirkungslos | Alexander Hassenstein/GettyImages

Flügelstürmer Kevin Schade hatte aufgrund zahlreicher Einsatzminuten reichlich Gelegenheit, sich zu präsentieren, doch der Offensivspieler des englischen Erstligisten FC Brentford blieb vieles schuldig, was man sich von ihm erhofft hatte.

Zwar kann man dem 24-Jährigen nicht vorwerfen, dass er sich nicht bemühte, letztlich stellen jedoch einige unglückliche Entscheidungen und mangelnde Durchschlagskraft im Offensivspiel kein gutes Zeugnis für den Ex-Freiburger aus. Große Fehler kann man Schade nicht attestieren, jedoch hatte er eben auch ebenso wenig Akzente, die er setzen konnte.

2. Serge Gnabry

Serge Gnabry hatte insgesamt zahlreiche Fehler in seinen Leistungen
Serge Gnabry hatte insgesamt zahlreiche Fehler in seinen Leistungen | picture alliance/GettyImages

Für Serge Gnabry vom FC Bayern München war die Situation nicht einfach, denn der Offensivspieler kam direkt aus seiner Verletzungspause zurück ins DFB-Team. Dem 31-Jährigen merkte man an, dass ihm der Rhythmus fehlte.

In beiden Spielen fiel Gnabry durch teils böse Fehler und Fehlpässe auf, und durch seinen folgenschweren Ballverlust im ersten Spiel gegen die Niederlande kassierte die deutsche Nationalmannschaft am Ende noch den bitteren und sehr späten 1:1-Ausgleich.

Aus objektiver Sicht konnte Gnabry kaum bis gar keine Pluspunkte sammeln, obwohl er den ein oder anderen Akzent hatte. Allerdings muss man dem Bayern-Star wohl auch zugestehen, dass er erst wieder matchfit werden muss und Einsätze benötigt. Vielleicht war seine Nominierung daher aus sportlicher Sicht kein ganz cleverer Schachzug.

3. Josha Vagnoman

Josha Vagnoman konnte nicht auf gleiche Art begeistern wie Philipp Treu
Josha Vagnoman konnte nicht auf gleiche Art begeistern wie Philipp Treu | Alexander Hassenstein/GettyImages

Josha Vagnoman kam im zweiten Spiel gegen Griechenland zum Einsatz. Neben dem starken Debüt seines Positionskonkurrenten Philipp Treu hatte er auch das Problem, dass die deutsche Mannschaft sich gegen Griechenland allgemein schwer tat.

Pluspunkte konnte der Rechtsverteidiger vom VfB Stuttgart so jedenfalls kaum sammeln und blieb vor allem im Spiel nach vorne recht blass. Vor dem 0:1 der Griechen am Sonntagabend wirkte er etwas zu zögerlich. Im Vergleich zu Freiburgs Treu steht Vagnoman nach den ersten beiden Spielen klar im Schatten und darf wohl vor allem aufgrund dieses Vergleichs als Verlierer aus den ersten beiden Spielen unter Klopp aufgeführt werden.


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