Obwohl Werder Bremen durchaus ordentlich in die neue Saison gestartet ist und nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal auch noch sieben Punkte aus den ersten vier Bundesligaspielen einfahren konnte, muss man sich vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im deutschen Oberhaus einmal kräftig schütteln, um die bittere 0:7-Testspielniederlage gegen Twente Enschede aus den Kleidern zu schütteln.
Dass sich die Bremer mit dem achten Platz besser als von vielen erwartet in die Länderspielpause verabschiedeten, ist zu großen Teilen auch das Verdienst von Cheftrainer Daniel Thioune, der bei den Bremern seinen ganz eigenen Traum vom Erstligafußball lebt.
Der Vertrag des 52-Jährigen an der Weser endet zwar am Saisonende, doch nun gibt es spannende neue Details um Thiounes Arbeitspapier in Bremen.
Thioune-Klausel macht Vertragsgespräche (noch) unnötig - Bericht
Nach Informationen der Bild soll Thioune offenbar eine an sportliche Parameter geknüpfte Option auf eine Vertragsverlängerung haben, die bei Erfüllung automatisch zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen ihm und den Werderanern bis zum Sommer 2028 führen soll. Aus diesem Grund sei es deshalb wohl nicht notwendig Vertragsgespräche zu führen, da sich Thioune mit entsprechendem Erfolg selbst um die Antwort dieser Vertragsfrage kümmern kann.
Sollten die anvisierten Parameter, die zu einer automatischen Verlängerung führen könnten, nicht erreicht werden, oder ein anderer Verein Interesse am Werder-Coach bekunden, müsste man sich wohl erst dann an einen Tisch setzen und über die gemeinsame Zukunft verhandeln.
Auch in der Führungsetage der Bremer soll eine weitere Zusammenarbeit mit dem aktuellen Cheftrainer begrüßt werden. Man sei mit der Arbeit von Daniel Thioune - trotz wenig ruhmreicher Punkteausbeute - zufrieden, auch da dieser den Klassenerhalt in der Vorsaison nach einer schwierigen Vorrunde noch geschafft und die Bremer stabilisiert hatte.
