Es wird wohl mittlerweile den ein oder anderen Fan von Werder Bremen gegeben haben, der nebenbei ganz vergessen hat, dass Felix Agu ja auch noch zur Mannschaft zählt – zumindest im theoretischen Sinn. Immerhin kam der 27-Jährige seit dem vergangenen April und somit seit sechs Monaten in keinem Pflichtspiel mehr zum Einsatz.
Der Hintergrund ist soweit klar: Agu laboriert nach wie vor an Verletzungen. Zuletzt waren es Wadenprobleme, die ihn wieder zurückwarfen. Aufgrund der inzwischen verschiedenen Muskelbeschwerden greift der Bundesligist jetzt zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.
Für die Agu-Rückkehr: Werder-Verteidiger sucht auch extern nach Hilfe
Wie die Bild berichtet, wird sich Werder für Agu nun um externe Hilfe und Einschätzung bemühen. Mit Peter Niemeyer erklärte der Leiter des Profibereichs gegenüber dem Blatt: "Er wird hier behandelt, aber er hat sich dazu entschieden, eine Zweitmeinung einzuholen. Daher wird er demnächst mal für ein paar Tage an einem anderen Standort untersucht."
So werde laut Niemeyer nochmal "in der Tiefe" und somit ganz genau geschaut, wo genau die Probleme bei Agu zurzeit liegen. Dazu werde der "Körper ganzheitlich beleuchtet" und "nicht nur die akute Verletzung" betrachtet, führte er weiter aus.
Somit werde es natürlich "noch eine Weile dauern", bis Agu wieder vollends zurückkehren, am Mannschaftstraining teilnehmen und schlussendlich auch wieder aufspielen könne. "Wir brauchen da etwas Geduld. Er muss einfach stabil werden", betonte Niemeyer. Um diesen Schritt gehen zu können, wird der Linksverteidiger den Klub zwischenzeitlich verlassen, zumindest in geografischer Hinsicht.
