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Wann Kovac seinen neuen BVB-Vertrag unterschreiben soll

Die Kritik am Spielstil des BVB unter Niko Kovac bleibt, wird aber leiser. Seine Vertragsverlängerung gilt als Formsache, hängt aber zeitlich an Lars Ricken.
VonYannik Möller
Niko Kovac soll beim BVB bleiben
Niko Kovac soll beim BVB bleiben | Alexandre Simoes/GettyImages

Zur ersten Länderspielpause in dieser Saison kann sich Borussia Dortmund erstmals ein bisschen zurücklehnen und mit einem zufriedenen Lächeln in diese zwischenzeitliche Unterbrechung gehen. Immerhin wurde bislang jedes Pflichtspiel gewonnen, wettbewerbsübergreifend gab es die bestmögliche Ausbeute.

So spiegeln die bisherigen Resultate soweit auch den Großteil der vergangenen Spielzeit wieder: Während der BVB zumeist gute Ergebnisse einfährt, bleibt die Kritik am Spielstil. Die Auswärtspartie beim VfB Stuttgart dürfte da ein sehr gutes Beispiel gewesen sein. Die Mannschaft von Niko Kovac spielte weder glanzvoll noch sonderlich dominierend, gewann schlussendlich aber gegen einen herausfordernden Gegner – und das auch ohne einen Gegentreffer. Alles andere als ein Spektakel, aber weitere drei Zähler auf dem Konto. Das macht Schwarz-Gelb zur aktuellen Länderspielpause zum Tabellenführer in der Bundesliga.

Neuer Kovac-Vertrag ist geplant – Fahrplan führt aber an Ricken vorbei

Diese inzwischen zumindest in der Lautstärke abgeschwächte Kritik bleibt zwar an Kovac hängen, scheint intern aber soweit keinerlei Einfluss auf die Entscheidung um seinen auslaufenden Vertrag zu haben. Der Entschluss steht: Das zum Sommer auslaufende Arbeitspapier soll verlängert werden. Das bestätigt nun auch die Sport Bild ein weiteres Mal.

Dass das nicht schon passiert ist, hängt auch mit Lars Ricken zusammen. Der Vertrag des Geschäftsführers läuft ebenfalls zum Saisonende aus. Laut der Sport Bild soll zunächst seine Vertragsverlängerung über die Bühne gehen, initiiert von Hans-Joachim Watzke, ehe Ricken selbst dann mit Kovac verlängern kann. Einen Schritt nach dem anderen, ganz der Hierarchie entsprechend.

Kovac soll im Oktober verlängern

Zum vergangenen Wochenende betonte Ricken nochmals das besondere Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem Cheftrainer (90min berichtete). Für die Vertragsverlängerung mit Kovac habe man "natürlich" schon einen Fahrplan ausgelegt, wenngleich keine Hektik und Eile vorherrscht. So gebe es laut Ricken keinen Anlass, "wegen der vertraglichen Situation unruhig zu werden". Die konkreten Gespräche mit ihm dürften demnächst anstehen, dann wird er auf den Coach zugehen und mit ihm final über die weitere Zusammenarbeit sprechen. Auch die Sport Bild merkte dahingehend an, dass die Einigung soweit nur noch Formsache sei und im Oktober über die Bühne gehen dürfte.


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