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BVB-Boss mit Update zum Kovac-Vertrag: "Nicht unruhig werden"

Lars Ricken hat sich mit einem Update zur angedachten Vertragsverlängerung von Niko Kovac zu Wort gemeldet. Doch auch der BVB-Geschäftsführer selbst muss zunächst verlängern.
VonYannik Möller
Lars Ricken (hi.) möchte die Zusammenarbeit mit Niko Kovac fortsetzen
Lars Ricken (hi.) möchte die Zusammenarbeit mit Niko Kovac fortsetzen | Hendrik Deckers/GettyImages

Bereits vor dem Start in diese Saison war die Absicht der Vereinsführung klar, den zum Sommer 2027 auslaufenden Vertrag von Niko Kovac zu verlängern. Damit sollte nicht nur Ruhe um dieses Thema geschaffen, sondern auch ein klarer Vertrauensbeweis untermauert werden. Immerhin wird bei Borussia Dortmund viel über die gemeinsame Arbeit der Verantwortlichen geschwärmt.

Zuletzt gab es aber soweit keine Neuigkeiten rund um den Kovac-Vertrag – und das trotz der bestmöglichen Ausbeute von vier Siegen aus den ersten vier Spielen in der Bundesliga, bei zugleich positivem Start in den DFB-Pokal und in die Champions League.

Ricken gibt Update zum Kovac-Vertrag – muss erst der Sportchef selbst verlängern?

Nun hat sich Lars Ricken nach dem 1:0-Arbeitssieg beim VfB Stuttgart aber doch mit einem Update zur angedachten Vertragsverlängerung zu Wort gemeldet. "Ich bin jetzt auch schon lange im Verein und ich kenne Niko ja auch. Er hat wirklich da eine Ruhe und Gelassenheit. Ihm ist es wichtig, aktuell erfolgreich zu sein und nicht unruhig wegen der vertraglichen Situationen zu werden", gab sich der BVB-Geschäftsführer laut WAZ entspannt.

Schnell wird klar: Eilig haben es die Dortmunder nicht, wenngleich sich am Vorhaben soweit nichts geändert hat.

"Ich glaube das gilt für uns beide, und ich glaube, da ist schon wirklich ein Vertrauensverhältnis gewachsen", betonte Ricken die gegenseitige Wertschätzung. Trotzdem habe man "natürlich" schon einen potenziellen Fahrplan der Vertragsverlängerung gesprochen. "Es war jetzt wichtig, erst mal auch die Transferperiode, die ersten englischen Wochen hinter uns zu bekommen", führte er weiter aus.

Die WAZ merkt derweil an, dass die Verlängerung mit Kovac mutmaßlich erst dann erfolgen wird, wenn wiederum der ebenfalls zum Sommer auslaufende Vertrag von Ricken auch verlängert wurde. Immerhin würde es weitaus mehr Sinn ergeben, dass derjenige, der die Trainerentscheidung federführend trifft, auch über diese Vertragslaufzeit selbst in seiner Position bleibt. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass es nach einem neuen Ricken-Vertrag zeitnah ein neues Arbeitspapier für den Coach geben wird.


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