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"Viele gute Eindrücke": So hat Klopp sein DFB-Debüt gesehen

Abseits des späten Ausgleichstreffers war Jürgen Klopp mit seinem DFB-Debüt weitestgehend zufrieden. Vor allem die Intensität und Bereitschaft lobte der neue Bundestrainer bei seinem Debüt.
VonYannik Möller
Jürgen Klopp gab sich mit dem Auftritt seiner DFB-Auswahl zufrieden
Jürgen Klopp gab sich mit dem Auftritt seiner DFB-Auswahl zufrieden | Alexander Hassenstein - UEFA/GettyImages

Einen Glückwunsch zum Punktgewinn beim Debüt als Bundestrainer wollte Jürgen Klopp nach dem 1:1-Remis gegen die Niederlande so nicht direkt annehmen. Immerhin fühle es sich nicht so an, erklärte er nach dem Spiel am RTL-Mikro: "Ich denke, wir haben aufgrund des späten Ausgleichs zwei Punkte verloren. Ich hätte natürlich super gerne gewonnen, aber ich kann mit dem Unentschieden leben."


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Das DFB-Team war in der 32. Minute durch Felix Nmecha in Führung gegangen und musste erst in der Nachspielzeit den Ausgleich durch Cody Gakpo hinnehmen. Dabei stand zudem die Außenrist-Flanke von Ruben van Bommel im Fokus, die den niederländischen Torjäger im perfekten Moment im deutschen Strafraum vorfand. Der eingewechselte Serge Gnabry hatte den Ball zuvor unglücklich verloren.

Überwiegend positiv: Klopp sieht wichtige Grundlagen und weiteren "Spielraum für Verbesserungen"

"Es gibt eine lange Liste an Dingen, die geklappt haben."
Jürgen Klopp (RTL)

"Es hat sich meistens gut angefühlt", zog Klopp bei RTL dennoch ein grundsätzlich positives Fazit. "Es gibt eine lange Liste an Dingen, die geklappt haben." Dass die Abläufe "noch nicht natürlich" sein können, sei soweit erwartbar gewesen, führte er aus: "Wir brauchen Zeit, damit sich die Abläufe – vor allem gegen den Ball – für die Jungs selbstverständlicher anfühlen."

Für den Bundestrainer sei es aber ebenso wichtig gewesen, durch das Spiel "viele gute Eindrücke" gewonne zu haben: "Ich war in vielen Momenten mit unserem Spiel zufrieden. Für das erste Spiel war so viel dabei, womit wir super arbeiten können. [...] Wir können besser und mehr Fußball spielen, ganz bestimmt. Es gibt viel Spielraum für Verbesserungen und da sind wir jetzt dran."

"Volle Bereitschaft" im positiven Chaos

Vorrangig lobte Klopp die Intensität und die Leidenschaft, mit der seine Spieler gegen die Niederlande aufspielten. Eine für ihn wichtige Grundlage, doch diese "volle Bereitschaft" sei definitiv vorhanden gewesen.

Bis zum Heimspiel gegen Griechenland am Sonntagabend, das in der WWK Arena des FC Augsburg ausgetragen wird, wird Klopp vermutlich an den größten Baustellen arbeiten und versuchen, etwas mehr Ordnung in das immerhin recht positive Chaos zu bringen. Doch natürlich wird auch dann noch nicht alles so funktionieren, wie er es gerne hätte.


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