Das 1:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande war zwar kein Raketenstart, aber mindestens ein erster Schritt in die richtige Richtung. Daher war Jürgen Klopp mit seinem Debüt als Bundestrainer sichtlich zufrieden: "Es hat sich meistens gut angefühlt. Es gibt eine lange Liste an Dingen, die geklappt haben", sagte der 59-Jährige nach Abpfiff bei RTL.
Zufrieden darf der Privatsender sein, der Klopps Premiere in Deutschland live und exklusiv übertragen durfte. Wie am Freitag bekannt wurde, erreichte die RTL-Übertragung aus Amsterdam im Schnitt 10,69 Millionen Fußballfans. In der Spitze sahen sogar 11,38 Millionen Fans zu. Das entspricht einem Marktanteil von satten 46,9 Prozent und ist für RTL die mit Abstand höchste Reichweite des Jahres.
Das Nagelsmann-Debüt schnitt deutlich schlechter ab
Interessant ist der Vergleich zum damaligen Debüt von Julian Nagelsmann. Bei der Premiere von Klopps Vorgänger, dem 3:1-Sieg gegen die USA im Oktober 2023, sahen nicht einmal acht Millionen Fans zu. Das verdeutlicht, wie viel Euphorie 'The Normal One' in der Bundesrepublik entfacht hat. Oder wie ihn Kommentartor Wolf Fuss neu kürte: The National One.
Der TV-Sender darf sich somit bereits auf nächste Woche Sonntag freuen. Das Auswärtsspiel der DFB-Elf gegen Griechenland, welches das Ende der langen Länderspielperiode markiert, wird ebenfalls bei RTL gezeigt. Die beiden Partien gegen Griechenland zuhause und Serbien werden dagegen vom Öffentlich-Rechtlichen auf ARD und ZDF übertragen. Gute TV-Quoten sind jetzt schon garantiert - in erster Linie dank des neuen Bundestrainers.
