Der Hamburger SV konnte nach der Länderspielpause einen 3:2-Auswärtssieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim einfahren und damit den zweiten Saisonsieg bejubeln.
Doch die Hanseaten könnten die drei Punkte sehr teuer bezahlt haben, denn es gibt nach dem Spiel enorme Verletzungssorgen um Kapitän und Leistungsträger Nicolai Remberg.
Remberg verletzt ausgewechselt - Kreuzbandriss und Saisonaus?
Der Hamburger Mittelfeldmotor hatte sich spät im ersten Durchgang in einem Zweikampf das Knie verdreht, dabei verletzt und musste durch den späteren Matchwinner Miro Muheim ersetzt werden.

Während die Sorgenfalten um den Kapitän auf Hamburger Seite immer tiefer wurden, sah man Remberg im zweiten Durchgang bereits mit geschientem Bein und Krücken auf der Auswechselbank sitzen. Nach Abpfiff malte HSV-Cheftrainer Merlin Polzin ein sehr düsteres Bild von seinem Schützling und dessen möglicherweise schweren Blessur.
Polzin zeichnet düsteres Bild: "Sieht nicht gut aus"
"Bei Rambo sieht es absolut beschissen aus", so Polzin nach Spielende über den schwer angeschlagenen Remberg. Und Polzin gab einen noch etwas detaillierteren Ausblick, wie schlimm die Befürchtungen beim Kapitän tatsächlich sind. "Es besteht der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung. Es hat ihn schwer erwischt. Das trifft uns schwer", so Polzin. Es wäre eine Horrordiagnose, sollten sich die ersten Vermutungen bewahrheiten.
"Bei Rambo sieht es absolut beschissen aus [...] Es besteht der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung [...] Hoffen wir das Beste. Aber es sieht nicht gut aus."Merlin Polzin über Remberg

Polzin hatte offenbar auch recht wenig Hoffnung, dass es sich am Ende um eine weitaus weniger schwere Verletzung handelt, wie er deutlich zu verstehen gab. "Ein bitterer Moment für ihn (Nicolai Remberg, Anm. d. Red.) und für uns. Er ist der Spieler, der genau verkörpert, was den neuen HSV ausmacht. Er ist das Paradebeispiel eines Leaders. Hoffen wir das Beste. Aber es sieht nicht gut aus...". Die offizielle Diagnose steht derzeit noch aus.
