Michael Olise ist beim FC Bayern München in Windeseile vom Neuzugang zum Starspieler aufgestiegen und hat sich innerhalb seiner ersten beiden Spielzeiten hervorragend entwickelt - vermutlich besser als von allen erwartet.
Auch in die neue Spielzeit 2026/27 ist der Franzose glänzend gestartet und steht seit seiner Ankunft im Sommer 2024 nach bislang 114 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister schon bei sagenhaften 108 direkten Torbeteiligungen.
FC Bayern stellt sich wohl auf knallharten Poker ein
Der dribbelstarke und schussgewaltige Flügelstürmer der Münchner ist dank ebenfalls starker Leistungen im französischen Nationalteam mittlerweile ganz dicht an der absoluten Weltklasse dran und deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass Olise auch auf dem Transfermarkt heiß begehrt, aber eben auch in München unglaublich gern gesehen ist.
Der FC Bayern würde gerne mit dem 24-Jährigen verlängern, doch dieses Vorhaben wird kein Leichtes.
Winkt Olise Top-Gehalt?
Derzeit läuft der Vertrag von Michael Olise bis zum Sommer 2029 und soll laut Sportvorstand Max Eberl keine Ausstiegsklausel enthalten. Die Münchener visieren offenbar einen neuen Vertrag bis Sommer 2032 an, durch den Olise zu den Topverdienern des Klubs aufsteigen und in einer Reihe mit Harry Kane und Jamal Musiala stehen soll.
Nach Informationen der Sport Bild könnte Olise dann von einem Jahresgehalt von rund 14 Millionen Euro auf satte 25 Millionen Euro aufsteigen. Die bevorstehenden Verhandlungen werden an der Säbener Straße jedoch als unglaublich schwierig angesehen und in München stellt man sich auf einen kräftezehrenden Poker ein.
Worauf die Bayern aber hoffen, ist, dass Olise eine Verlängerung mit eben dieser Gehaltserhöhung schmackhaft gemacht werden könnte, denn diese solle dann wohl bereits ab kommenden Sommer greifen.
Münchner vor schwierigen Hürden und großen Zugeständnissen?
Doch die Verhandlungen haben neben dem dicken Geldköder auch einige große Hürden zu bieten, denn wie aus dem Umfeld von Olise immer wieder zu vernehmen sein soll, wolle man unbedingt eine Ausstiegsklausel haben.
In München sind Ausstiegsklauseln schon lange kein No-Go mehr, auch wenn man dieses Zugeständnis vermutlich nur ungern machen würde. Vor allem angesichts der namhaften Konkurrenz, die an Olise interessiert sein soll. Um den Franzosen aber bis über das Vertragsende 2029 hinaus an den Verein zu binden, würde man diesen Schritt wohl in Kauf nehmen - auch, weil eine solche Klausel zumindest eine gewisse finanzielle Absicherung darstellen würde.
Will Olise überhaupt langfristig in München bleiben?
Ob sich Olise selbst aber eine vorzeitige Vertragsverlängerung beim FC Bayern überhaupt vorstellen kann, ist derzeit noch ungewiss. Bislang gibt es keinerlei Signale vonseiten des Spielers oder seines Beraters in diese Richtung.
