Vor allem durch den Auftaktsieg gegen die TSG Hoffenheim (3:2) steht der 1. FC Köln immer noch einigermaßen ordentlich in der Bundesliga-Tabelle da. Die Geißböcke haben nach vier Spielen vier Punkte auf dem Konto, allerdings ließen die Leistungen sowie die Resultate ab dem zweiten Spieltag zu wünschen übrig.
Vor allem die 1:2-Niederlage beim HSV, mit der sich der Effzeh in die Länderspielpause verabschiedete, hat die Kritik auf Trainer René Wagner noch lauter werden lassen.
Während immer mehr Fans und Beobachter die Entlassung des 38-Jährigen fordern, haben sich die Verantwortlichen bewusst zur Rückendeckung entschieden - zumindest vorerst. Denn das Derby gegen Borussia Mönchengladbach ist trotz seiner Wichtigkeit noch kein Endspiel für Wagner, so viel sickerte bereits in der Länderspielpause durch.
Wagner vor Endspiel in Frankfurt?
Das heißt: Selbst bei einer Niederlage gegen die punktlose Fohlenelf würde Wagner seinen Job behalten. In diesem Fall würde es jedoch ernst werden. Wie die Sport Bild berichtet, würden drei Niederlagen in Folge das Ende für den Trainer bedeuten. Das kommende Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am 16. Oktober wäre somit Wagners Endspiel, sofern die Kölner das Derby gegen Gladbach verlieren.
Für Wagner, der vor allem für die Standardschwäche seiner Mannschaft kritisiert wird, kommt erschwerend hinzu, dass er in den entscheidenden Spielen auf viel Torgefahr verzichten muss. Beim Testspiel gegen Viktoria Köln (2:2) in der Länderspielpause haben sich die beiden Stürmer Thijs Dallinga und Ragnar Ache verletzt.
Gleichzeitig ist das eine Chance für Wagner. Wenn er mit kreativen Lösungen im Angriff für Punkte sorgt, würde das sein Vertrauen spürbar stärken. Punkte wären aber auch unabhängig von der Zukunft des Trainers Balsam für das unruhige Umfeld der Geißböcke.
