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Schatten größer als das Licht? So bewerten Hütter und Krösche den Eintracht-Start

Eintracht Frankfurt rangiert nach den ersten vier Spieltagen auf Platz zehn. So bewerten Markus Krösche und Adi Hütter die Lage.
VonDominik Hager
Adi Hütter hätte gerne zwei Punkte mehr auf dem Konto
Adi Hütter hätte gerne zwei Punkte mehr auf dem Konto | Alex Grimm/GettyImages

Eintracht Frankfurt hat einen durchwachsenen Saisonstart mit teilweise eklatanten Leistungsschwankungen innerhalb der Spiele hingelegt. Die SGE kommt nach vier Matches auf fünf Punkte und belegt den zehnten Tabellenplatz. Immerhin: Nach den enttäuschenden Auftritten bei Union Berlin (3:3) und gegen Augsburg (4:1), zeigte das Team solide Performances in Mainz (3:1) und gegen Freiburg).

Laut Bild-Angaben sind Hütter und Krösche insgesamt nicht zu 100 Prozent zufrieden mit der Ausbeute der SGE und hätten gerne schon zwei Punkte mehr auf dem Konto. Diese haben die Frankfurter direkt zum Auftakt liegen gelassen. "Die zwei Punkte mehr gegen Union Berlin hätten uns gutgetan", verdeutlichte Krösche. Die SGE hatte in der Hauptstadt spät eine Führung aus der Hand gegeben.

Krösche sieht ordentlichen Saisonstart: Hütter hadert

Selbst beim 1:4 gegen Augsburg war deutlich mehr möglich gewesen, jedoch brach das Team nach einer überzeugenden ersten Halbzeit völlig ein. Krösche möchte mit dem neu formierten Team aber auch nicht zu hart ins Gericht gehen. "Nach dem Umbruch, den wir hatten, ist das in Ordnung", bilanzierte Krösche.

Dem Bericht zufolge herrscht bei den Klub-Bossen in Summe eine größere Zufriedenheit als beim sehr ambitionierten und ehrgeizigen Hütter. Der Coach sieht natürlich auch, dass Frankfurt an guten Tagen einen fulminanten Fußball spielen kann und eine enorme Wucht erzeugt. Noch müsse man aber "kleinere Brötchen backen", weil die Konstanz noch nicht gegeben ist. Zudem sind die bereits bestens bekannten defensiven Probleme noch nicht abgeklungen. Lediglich Gladbach, Union Berlin und der HSV haben mehr Gegentreffer kassiert als die SGE (zehn Gegentore in vier Bundesligaspielen).

Hütter setzt auf harte Arbeit vor schwierigen Wochen

Um die Defizite zu lindern, soll auch im Laufe der Länderspielphase hart gearbeitet werden. Am Dienstag geht es für die Nicht-Nationalspieler wieder voll los mit dem Training. Eine längere Pause ist auch aufgrund der fehlenden Belastung aus internationalen Spielen nicht nötig.

Nach der Länderspielpause wartet auf die SGE mit den Spielen in Leipzig, gegen Köln und in Dortmund ein hartes Programm. Auf Hütter selbst lastet allerdings noch kein Druck. Aufsichtsratsboss Mathias Beck soll Hütter laut Bild-Informationen schon mitgeteilt haben, dass man mit seiner Arbeit sehr zufrieden ist.


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