Der FC Bayern München ist einfach nicht aus den Schlagzeilen wegzudenken. Neben sportlichen Erfolgen waren die Nachrichten rund um den deutschen Rekordmeister zuletzt von zahlreichen personellen Meldungen geprägt, die vornehmlich auf Verletzungen oder Erkrankungen zurückzuführen sind.
Nun gibt es den nächsten Personalhammer an der Säbener Straße, dieses Mal allerdings nicht aus dem Inneren des Kader, sondern an einer bedeutenden Stelle für den Kader.
FC Bayern und Chefscout gehen getrennte Wege
Die Münchner bestätigten am Montagabend die Trennung von Nils Schmadtke, Head of Scouting, und veröffentlichten dazu ein offizielles Statement. In diesem heißt es zum Schmadtke-Aus:
FC Bayern und Nils Schmadtke beenden Zusammenarbeit.
— FC Bayern München (@FCBayern) November 2, 2026
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"Der FC Bayern und der Head of Scouting Nils Schmadtke haben sich nach vertrauensvollen Gesprächen einvernehmlich auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt. Schmadtke wird den Club zum 31. Januar 2027 verlassen. Er hatte im Oktober 2024 als Abteilungsleiter die Leitung des Scoutings für die Lizenzmannschaft und den FC Bayern Campus übernommen."
Der 37-jährige gebürtige Düsseldorfer und ehemalige Torwart ist der Sohn von Fußballikone Jörg Schmadtke und kam im Oktober 2024 nach München. Zuvor war Nils Schmadtke unter anderem Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach und Chefscout beim VfL Wolfsburg.
Die Stimmen zum Schmadtke-Aus
Schmadtke ist bereits nicht mehr für die Münchner tätig und verabschiedete sich wie folgt: "Für den FC Bayern zu arbeiten, war eine besondere Aufgabe und eine große Ehre. Ich bin stolz darauf, wie wir das Scouting in den vergangenen zwei Jahren neu aufgestellt haben, für die Profis genauso wie für die Talente am Campus. Mein besonderer Dank gilt meinem Team für seine Leidenschaft, seine Expertise und die großartige Zusammenarbeit. Ich gehe mit einem guten Gefühl und wünsche dem Verein und den Menschen vor Ort für die Zukunft nur das Beste."
"Nils Schmadtke war in den vergangenen zwei Jahren im Bereich Scouting und in der Planung des Lizenzkaders eine sehr große Unterstützung. "Max Eberl

Sportvorstand Max Eberl sagte zum Personalhammer in München: "Nils Schmadtke war in den vergangenen zwei Jahren im Bereich Scouting und in der Planung des Lizenzkaders eine sehr große Unterstützung. Als Head of Scouting hat er die Abteilung mit vielen neuen Ideen gestaltet. Ich möchte mich bei ihm für seine sehr gute Arbeit bedanken und wünsche ihm für seine Zukunft nur das Allerbeste."
Schmadtke-Nachfolger schon gefunden? Nein, aber...
Die Aufgaben des nun scheidenden Scouting-Boss wird laut Sky Sport vorerst Christoph Kresse übernehmen, der in der Branche einen guten Ruf genießt. Ob der 34-jährige Kölner allerdings nur als Interimslösung oder dauerhaft eingesetzt wird, ist derzeit noch nicht klar.
Kresse war zuvor bei Schalke 04 tätig, kam 2024 nach München und baute dort ein umfangreiches Netzwerk auf. Unter Schmadtke schaffte er den Aufstieg zum Chefscout. Rückt er nun einen Posten nach oben und nimmt die Zügel des Münchner Scoutung komplett in die Hände?
Allerdings werden in diesem Zuge auch noch andere Kandidaten auf die Schmadtke-Nachfolge gehandelt. Ein Name neben Kresse soll wohl Christopher Vivell, Leiter der Scouting-Abteilung von Manchester United, sein.
