Der steile Aufstieg von Younes Ebnoutalib geht einfach weiter. Der gebürtige Frankfurter, der innerhalb kürzester Zeit vom No-Name aus der Regionalliga in die Bundesliga und die deutsche Nationalmannschaft sprang, weckt zunehmend Begehrlichkeiten bei namhaften Vereinen auf dem europäischen Markt des Spitzenfußballs.
Ebnoutalib spielt sich auf Zettel von Top-Klubs
Ebnoutalib kam im Januar 2025 zum damaligen Zweitligisten SV Elversberg und machte in 25 Spielen mit zwölf Toren auf sich aufmerksam. Ein Jahr nach seiner Ankunft bei den Saarländern wechselte er zu Eintracht Frankfurt, wo er nach 15 Pflichtspieleinsätzen bereits auf neun Tore und zwei Vorlagen sowie zwei Länderspieleinsätze für die deutsche Nationalmannschaft blicken kann.

Es ist ein Fußballmärchen, das zwischenzeitlich sogar von einem Innenbandriss im Knie unterbrochen wurde. Doch das Interesse am Frankfurter Shootingstar nahm dabei keinen Schaden - auch dank der starken Auftritte in dieser Saison. Nun melden zwei namhafte Topklubs aus Europa ernsthaft Interesse.
Wie Sky Sport berichtet, gibt es konkretes Interesse an einer Verpflichtung von Younes Ebnoutalib vonseiten vieler europäischer Topklubs. Die namhaftesten sollen demnach Juventus Turin aus der Serie A und Tottenham Hotspur aus der englischen Premier League sein.
Erste wichtige Chatzialexiou-Aufgabe
Wie der Sportsender weiter berichtet, wähnt sich die Eintracht dank eines bis 2031 datierten Arbeitspapiers des Angreifers allerdings in einer guten Verhandlungsposition.
Der Nachfolger von Ex-Sportvorstand Markus Krösche, Joti Chatzialexiou, soll die bereits begonnenen Gespräche mit dem umworbenen Ebnoutalib zeitnah fortsetzen, um ihn mit einer in Aussicht stehenden Gehaltsanpassung zu einem längeren Verbleib am Main zu überzeugen und Abschiedsgedanken unter Verschluss zu halten.
Die Gespräche sollen demnach so früh wie möglich aufgenommen werden. Allerdings ist das offizielle Startdatum für den aktuellen Sport-Boss des 1. FC Nürnberg erst für Februar 2027 angedacht, da er sich bei den Franken nicht einfach vom Hof machen will, sondern die Geschicke an seinen Nachfolger übergeben möchte.
