Es war eine sensationelle Meldung für den 1. FC Nürnberg aber auch die 2. Bundesliga im Allgemeinen, als klar wurde, dass Mohamed Ali Zoma in den Kader der italienischen Nationalmannschaft berufen wurde. Damit gehört er als Zweitligaspieler zum Aufgebot einer der europäischen Topnationen in Sachen Fußball-Nationalmannschaft.
Nach Zoma-Debüt für Italien: FCN-Star hat große Hoffnungen geweckt
Der Nürnberger Torjäger kam im Nations League-Spiel gegen Belgien sogar zum Einsatz und wurde somit der erste Spieler in der Geschichte der italienischen Nationalmannschaft, der es zum Nationalspieler brachte, ohne zuvor jemals ein Erstligaspiel absolviert zu haben.
Der im italienischen Merate geborene Angreifer mit ivorischen Wurzeln wechselte vor einem Jahr vom italienischen Drittligisten UC AlbinoLeffe zu den Franken und steigerte seinen Marktwert innerhalb eines Jahres auf acht Millionen Euro.

Nach seinen ersten etwas mehr als zehn Länderspielminuten sind sich einige italienische Experten bereits einig, dass Zoma zu den kommenden Hoffnungsträgern der so stolzen aber zuletzt arg gebeutelten Fußballnation gehören wird und viele seiner Positionskollegen in gewissen Attributen in den Schatten stellt. Vor allem die Geschwindigkeit und Dribblingfreude des Nürnbergers gelten als erfrischendes Element im Team von Trainer Roberto Mancini.
Zoma, der für den FCN in 36 Pflichtspielen bereits 25 direkte Torbeteiligungen vorweisen kann und im laufenden Saisonbetrieb der 2. Bundesliga in sechs Spielen bereits sechs Tore erzielt hat, könnte im nächsten Länderspiel der Squadra Azzurra offenbar sogar mit einem Einsatz in der Startelf belohnt werden. Am morgigen Montagabend trifft Italien im Atatürk Stadion auf die Türkei.
