Als ob es für den 1. FC Köln derzeit nicht schon schwer genug wäre, gab es im Testspiel gegen den Stadtrivalen Viktoria Köln auch noch einen doppelten Verletzungsschock.
Neben der Muskelverletzung von Torjäger Ragnar Ache verletzte sich auch Neu-Stürmer Thijs Dallinga, der vor der Saison vom italienischen Verein FC Bologna ausgeliehen wurde und einen zunächst durchaus vielversprechenden Start in der Domstadt hatte. Gegen die TSG Hoffenheim netzte Dallinga gleich zweimal zum Saisonauftakt. Nun der herbe Nackenschlag.
Dallinga meldet sich nach Kreuzbandriss: "Alptraum wahr geworden"
Der 26-jährige Niederländer zog sich am Samstag einen Kreuzbandriss zu und könnte für den gesamten restlichen Saisonverlauf ausfallen. Nun wendete sich Dallinga in einem Social-Media-Post auf seinem Instagram-Profil mit emotionalen Worten an die Fans.
"Leider ist gestern ein Albtraum wahr geworden. Ich kann immer noch nicht glauben, was passiert ist, und es fällt mir schwer, das zu akzeptieren, aber ich werde alles tun, um so schnell wie möglich zurückzukommen. In der Zwischenzeit werde ich die Mannschaft und diesen wunderbaren Verein voll und ganz unterstützen, damit es dennoch eine gute Saison wird. Vielen Dank für all die Nachrichten, die ich erhalten habe – ich komme zurück", so Dallinga.
Neben der Frage, wer den Angreifer nun ersetzen soll, stellt sich vor allem auch die Frage, ob die Zeit Dallingas beim Effzeh damit schon ein sportliches Ende hat.
Die Kölner besitzen eine Kaufoption in Höhe von rund zehn Millionen Euro für den ausgeliehen Niederländer, allerdings kann dieser sich nun monatelang nicht weiter empfehlen – im schlimmsten Fall bis Saisonende nicht mehr. Damit dürfte es auch schwierig werden, sich für eine längere Zukunft am Rhein zu empfehlen.
Effzeh sichert Unterstützung zu
"Lieber Thijs, wir werden Dich in den nächsten Monaten unterstützen und sind in Gedanken bei Dir."1. FC Köln
Dallinga hat bereits öffentlich Genesungswünsche und die volle Unterstützung vom 1. FC Köln bekommen. In einem offiziellen Statement heißt es dort: "Lieber Thijs, wir werden Dich in den nächsten Monaten unterstützen und sind in Gedanken bei Dir. Du wirst noch stärker zurückkommen. Wir werden Dich wieder so jubeln sehen wie am ersten Spieltag im RheinEnergieStadion.“
