Am Donnerstag, den 18. August im Jahr 2011 hinterließ ein gewisser Teemu Pukki bei den damaligen Verantwortlichen des FC Schalke einen offenbar sehr guten und bleibenden Eindruck. Die Gelsenkirchener hatten das Hinspiel bei HJK Helsinki mit 0:2 verloren, beide Tore erzielte der damals 21-jährige Finne. Spätestens mit seinem Ehrentreffer beim 6:1 im Rückspiel landete er endgültig in den Transferplänen der Knappen.
Noch im gleichen Sommer, kurz nach den zwei Duellen in der Qualifikation für die Europa League, legte der S04 etwas weniger als zwei Millionen Euro auf den Tisch und verpflichtete Pukki. Heute, 15 Jahre und zwei Monate später, gab er sein Karriereende bekannt.
Karriereende in Helsinki: Pukki konnte zum Ende noch einige Tore erzielen
Zum Jahresende wird Pukki mit dem Profifußball aufhören, kündigte er am Dienstag auf seinem Instagram-Account an. Seit nun mehr als anderthalb Jahren steht er wieder bei Helsinki unter Vertrag – und der heute 36-Jährige spielt auch noch immer regelmäßig auf.
In der finnischen Liga etwa hat er in der abgeschlossenen Saison keine Partie verpasst und wettbewerbsübergreifend in insgesamt 39 Einsätzen noch elf Tore erzielen und neun weitere direkt vorbereiten können. In der Qualifikation für die Conference League, an der sein Klub schlussendlich jedoch scheiterte, konnte er in vier Einsätzen auch noch drei Treffer beisteuern.

Große Pukki-Hoffnung ging nie wirklich auf – mit Schalke in der Champions League
Das große Versprechen, mit Schalke den damals noch sehr jungen Angreifer vorrangig aufgrund seiner zwei Einsätze gegen Königsblau verpflichtet hatte, ging insgesamt aber nicht auf. Für den S04 spielte er innerhalb von zwei Jahren 47 Mal auf, wobei er lediglich acht Tore erzielen und drei vorlegen konnte.
Immerhin durfte er auf Schalke auch in der Champions League aufspielen. Treffen konnte er in der Königsklasse zwar nie, auch nicht im blau-weißen Trikot, doch erlebte er damals große Abende im höchsten Klub-Wettbewerb gegen Montpellier, Olympiakos und Galatasaray.
"Der Fußball hat mir weit mehr gegeben, als ich mir als kleiner Junge jemals hätte erträumen können. Dank des Fußballs habe ich die Welt gesehen und Erfahrungen gesammelt, die ich so wohl nirgendwo anders hätte machen können. [...] Mein aufrichtiger Dank gilt zudem den Mannschaften, für die ich gespielt habe – den Trainern, dem Betreuerstab und den fantastischen Teamkollegen, mit denen ich die Kabine geteilt habe", kommentierte Pukki seinen Entschluss, die Karriere zum Jahresende auslaufen zu lassen.
